Fire Wings vor schwerem AuswärtsspielSchwenninger ERC

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Wollte man zu Hause gegen Hügelsheim die bittere Auswärtsniederlage in Mannheim wieder wett machen, so verlor man auch das Heimspiel gegen die Rhinos vor Wochenfrist. Vor allem im ersten Spieldrittel zeigte die Mannschaft von Trainer Kevin Apelt in der heimischen Helios-Arena eine desolate Vorstellung. Reihenweise individuelle Fehler, Unkonzentriertheiten und Frust über den kleinlich pfeifenden Schiedsrichter verhalfen den Gästen immer wieder zu guten Torgelegenheiten, weshalb man sich auch schnell mit 0:3 im Hintertreffen fand.

Die Neckarstädter stehen zwar immer noch auf dem vierten Tabellenplatz, müssen aber, um weiterhin in der oberen Tabellenhälfte bleiben zu wollen, gegen Bietigheim einen Sieg einfahren.

Das dies alles andere als ein leichtes Unterfangen werden wird, zeigt die Tatsache, dass die Enzstädter nach einer mitreißenden Begegnung gegen den amtieren Meister Heilbronn – in einem wahren Kopf-an-Kopf-Rennen schlussendlich mit 4:3 die Oberhand behielten und den Eisbären die erste Niederlage seit dem Frühjahr 2012 beibrachten.

Das Team von Trainer Robert Gratza ist auf allen Positionen überdurchschnittlich gut besetzt. So spielen mit Dirk Wrobel, Marcel Neumann und Andrej Kaufmann drei ehemalige Spieler im Kader der Bietigheimer, die allesamt über Zweitligaerfahrung verfügen. Vor allen Dingen Kaufmann dürfte für Eishockeykenner ein bekannter Name in Schwenningen sein. Im November 2009 wurde er von den SERC Wild Wings mit einem Probevertrag ausgestattet, welcher Anfang Dezember des gleichen Jahres bis zum Saisonende verlängert wurde. Nach dieser Saison kehrte Kaufmann jedoch wieder zu den Steelers zurück.

Die Mannschaft um Trainer Kevin Apelt ist somit gewarnt vor ihrem Gegner am kommenden Samstag. „Wir haben das erste Drittel gegen Hügelsheim wieder komplett verschlafen und uns durch individuelle Fehler selbst in Rückstand gebracht. Die Umstände, wie die ersten drei Gegentreffer entstanden sind, sind umso ärgerlicher. Wir müssen von der ersten Sekunde an mit voller Konzentration im Spiel sein und nicht erst ab dem zweiten Drittel anfangen Eishockey zu spielen, wenn wir bereits in Rückstand liegen“, fordert der Coach eine Trotzreaktion seiner Mannschaft.

Schwenningen kann voraussichtlich mit ihrem kompletten Kader die Reise ins Ellental antreten. Ausreden über eine zu dünne Kaderdichte sind somit fehl am Platz.

„Ein Sieg in Bietigheim wäre immens wichtig für unser Selbstvertrauen. Jedoch müssen wir die unnötigen Strafzeiten vermeiden und bereits ab der ersten Sekunde hellwach sein“, weiß auch Stürmer Johannes Stöhr um die Ausgangslage der Fire Wings.

Spielbeginn in der Ege-Trans-Arena in Bietigheim ist am kommenden Samstag um 18 Uhr.