Fire verschenkt gegen Schweinfurt einen Punkt

Schon wieder zweistellig verlorenSchon wieder zweistellig verloren
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Am Sonntagabend waren die Mighty Dogs Schweinfurt zu Gast in der Deggendorfer Eissporthalle. Bereits im Hinspiel machten die Franken Deggendorf Fire das Leben schwer, das Hinspiel endete 7:4. Und auch im Rückspiel sollte nicht alles so laufen, wie es sich die Mannschaft und die Fans vorgestellt hatten. Am Ende stand ein 5:5-Remis.

Der DSC, der auf den gesperrten Thomas Greilinger verzichten musste, legte los wie die Feuerwehr. Bereits in der sechsten Spielminute konnte Markus Simbeck auf Pass von Thomas Kulzer, der erneut unter starken Schmerzen spielte, und John Sicinski das 1:0 erzielen. Genau nach sieben Minuten musste Florian Döring für zwei Minuten auf die Strafbank. In der folgenden Powerplay-Situation für die Gäste konnte John Sicinski einen Pass der beiden Blueliner abfangen und allein aufs Tor laufen. In Torjägermanier versenkte er die Scheibe zum 2:0-Drittelstand.

Im zweiten Drittel machten sich die Deggendorfer durch zahlreiche Fehler das Leben selbst schwer. So war die logische Konsequenz, dass die Mighty Dogs in der 31. Minute durch Spielertrainer Sergej Waßmiller den Anschlusstreffer erzielen konnten. Schweinfurt hatte im Laufe des Abschnittes noch weitere Gelegenheiten, ebenso wie Fire, doch Michael Kollmeder und Ole Swolensky konnten weitere Tore verhindern, darunter war Enrico Kock bei einem Alleingang nicht erfolgreich.

Im letzten Abschnitt dann das gleiche Bild. Die Gastgeber wirkten platt, was Günter Eisenhut auf der Pressekonferenz mit Verletzungen und Krankheiten von diversen Spielern erklärte. Knapp drei Minuten nach Wiederbeginn war es dann soweit: Kollmeder konnte einen Schuss nicht festhalten und Martin Beck nutzte den Abpraller zum Ausgleich. Kurze Zeit später musste Karl-Heinrich Stern auf die Strafbank. Es ergab sich nun eine ähnliche Situation wie im ersten Drittel: John Sicinski konnte einen Pass abfangen und lief erneut alleine auf das Gästetor zu. Wie schon beim ersten Versuch konnte er eiskalt verwandeln und brachte seine Farben wieder in Führung. Nur vier Minuten später war es jedoch schon wieder vorbei mit der Freude. Jan Hemmerich konnte erneut den Ausgleich für die Gäste besorgen. Und wieder nur vier Minuten später war es Thomas Kulzer, der plötzlich alleine aufs Tor zulief. Er konnte nur mit unfairen Mitteln gestoppt werden, und die Entscheidung war klar: Es gab Penalty. Diesen führte der Gefoulte selbst aus und konnte ihn auch verwandeln. Fire war also wieder in Führung. Nun sollte es knüppeldick für Deggendorf Fire kommen. Eine Minute und 30 Sekunden später führte plötzlich der ERV Schweinfurt. Glück für Fire, dass die gut leitenden Schiedsrichter dannbei 57:10 zwei Strafen aussprachen. Andreas Kleider und Sebastian Buchwieser mussten für je zwei Minuten auf die Strafbank. Markus Simbeck erhielt an der blauen Linie die Scheibe, hielt drauf und die Scheibe ging ins Tor.

Tore: 1:0 (5:32) Simbeck (Kulzer, Sicinski), 2:0 (7:37) Sicinski (4-5), 2:1 (30:59) Waßmiller (Beck, Vanc), 2:2 (42:39) Beck (5-4), 3:2 (44:18) Sicinski (Kulzer/4-5), 3:3 (48:37) Hemmerich (Kleider, Waldner), 4:3 (52:09) Kulzer (Penalty), 4:4 (52:52) Görlitz (Vanc,Thurner), 4:5 (53:40) Kleider (Buchwieser, Waldner), 5:5 (57:59) Simbeck (Sicinski, Kock/5-3). Strafen: Deggendorf 16, Schweinfurt 12.

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