Finale dahoam?Black Hawks Passau

Finale dahoam?Finale dahoam?
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Waren die Oberbayern in der vergangenen Spielzeit noch Meister der Bezirksliga Bayern-Ost, so läuft es in dieser Saison alles andere als rund: Mit acht Siegen, sieben Niederlagen sowie einem Remis stehen sie aktuell lediglich auf dem sechsten Tabellenplatz. Hinzu kommt, dass im Team von Trainer Peter Hetzenecker allerlei Langzeitverletzte dafür sorgen, schon seit Wochen nicht in Bestbesetzung antreten zu können.

Bereits das Hinspiel in der Münchener Olympia-Eissporthalle stand unter keinem guten Stern für die Hauptstädter – schon im November fehlten einige Leistungsträger in der Luchse-Mannschaft. Dennoch schaffte man es, die Partie gegen Passau in einen echten Eishockey-Krimi zu verwandeln: Trotz Führung der Dreiflüssestädter drehte München das Spiel, erst sechs Minuten vor dem Ende gelang Andreas Toth der 3:3-Ausgleichstreffer. Als von Passauer Seite aus schon niemand mehr mit einem Sieg rechnete, versenkte Mathias Pilz in eigener Unterzahl einen seiner gefürchteten Blueliner zum Passauer Siegtreffer drei Minuten vor dem Ende.

Schon damals hat sich also gezeigt: Verletzungen hin oder her, angeschlagene Boxer sind die gefährlichsten – da machen auch die Gäste aus München keine Ausnahme. Zudem ist die Rechnung für die Begegnung am Sonntag recht einfach: Ein Heimsieg gegen München ist gleichbedeutend mit dem vorzeitigen Aufstieg in die Landesliga – mehr Ansporn auf einen Heimsieg kann es doch kaum geben.

Auch Passaus Spielertrainer Andreas Popp selbst ist schon heiß auf die Partie: „Am Sonntag wollen wir definitiv den Sack zumachen, um nach der Partie mit unseren Fans den Aufstieg feiern zu können!“

Dieses von Anfang an ausgegebene Ziel nun vorzeitig in eigener Halle – noch dazu ausgerechnet gegen den Vorjahresmeister aus München – verwirklichen zu können sollte Motivation genug sein. Für alle Passauer Fans gilt es nun, Sonntag, den 3. Februar rot im Kalender anzustreichen, um die Mannschaft in einer rappelvollen Eis-Arena bei einem weiteren Eishockey-Leckerbissen zum Sieg gegen München anzufeuern.

Mit Ann-Christin Marold gibt es in der ersten Drittelpause des Spiels ein Rahmenprogramm der besonderen Klasse zu bestaunen. Die im Alter von vier Jahren aus den Eisflöhen des TSV Waldkirchen hervorgegangene und gegenwärtig für den EC Regensburg startende Eiskunstläuferin wird den Zuschauern ihre aktuelle Kür darbieten. Trotz ihres jungen Alters hat Ann-Christin respektable Erfolge vorzuweisen: Mit sieben Jahren schaffte sie im Jahr 2010 die Aufnahme in den Bayerischen Landeskader, im Folgejahr wurde sie bayerische Vizemeisterin in der Klasse der Sternschnuppen, und auch das Jahr 2012 war mit einem Sieg beim Hessenpokal, dem bayerischen Vizemeistertitel in der Anfänger-Klasse sowie dem Sieg beim Traditionswettbewerb „Schanzerpirouette“ in Ingolstadt mehr als erfolgreich. Nicht unwahrscheinlich also, dass die junge Eiskunstläuferin auch die Fans der Black Hawks mit ihrem Eiskunstlauf verzaubern wird.


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