Fehlstart für die Falcons

Florian Umbreit traf gegen Bayreuth und bereitete den einzigen Treffer gegen Königsbrunn vor.Florian Umbreit traf gegen Bayreuth und bereitete den einzigen Treffer gegen Königsbrunn vor.
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Konnten die Falcons am Freitag zumindest drei Treffern durch Yann Poirier (2) und Florian Umbreit erzielen, konnten sie am Sonntag ihre Torgefährlichkeit kaum unter Beweis stellen. Nach der schnellen Führung durch Roman Sigulla in der zweiten Spielminute gaben die Pfrontener das Spiel immer mehr aus der Hand. Auch eine 5:3 Überzahlsituation gegen Ende des ersten Drittels konnten die Spieler um Trainer Karl-Heinz Guggemos nicht nutzen. Und es sollte noch schlimmer kommen, Königsbrunn war gerade wieder mit vier Feldspielern auf dem Eis als die Pfrontener leichtsinnig die Scheibe verloren und Michael Polaczek allein auf das von Peter Klammsteiner gehütete Tor zulief und diesen zum Ausgleich überlistete. Der nächste Rückschlag ließ nicht lange auf sich warten, 26 Sekunden nach Wiederbeginn war es erneut der Kapitän der Pinguine, Michael Polaczek der zur Gästeführung einschoss. Die Falcons waren nun für einen Moment völlig von der Rolle und Chancen der Königsbrunner waren die Folge, mit Glück und dem nötigen Einsatz konnte jedoch zunächst ein weiterer Gegentreffer verhindert werden. In der 32. Minute allerdings gelang den Pinguinen durch einen satten Schuss von Alexander Krafczyk allerdings doch der Treffer zum 1:3 und zur Vorentscheidung in dieser Begegnung. Pfrontens Offensive fand einfach kein Rezept gegen die gut gestaffelte Defensive der Gäste, die sich nach der Führung noch mehr zurückzog und auf Konter lauerte. Auch mehrere Überzahlmöglichkeiten gegen Ende der Partie konnte die an diesem Tag schwach agierende Offensive der Pfrontener nicht zu einem weiteren Treffer nutzen. So blieb es am Ende bei einem verdienten Sieg der Gäste aus Königsbrunn.
Nobert Strobl (Trainer ESV Königsbrunn): „Es ist am Saisonstart immer schwierig in de Spiele zu kommen, es ist demnach wichtig möglichst gleich zu punkten. Uns ist es heute erneut gelungen zu gewinnen, worüber ich sehr froh bin, Kompliment an die Pfrontener, die uns heute alles abverlangt haben.“
Karl-Heinz Guggemos (Trainer EV Pfronten): „Wie man heute gesehen hat, haben wir den direkten Weg zum Tor nicht gefunden. Ein Tor ist einfach zu wenig um ein Spiel zu gewinnen. Wir werden weiter hart daran arbeiten müssen unsere Spielweise zu verbessern und besonders darauf achten weniger Spielentscheidende Fehler zu machen.“