Fast perfekt

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Der ECDC, der an diesem Abend ohne den beruflich verhinderten Robert Paule und den verletzten Oliver Seitz antrat, wurde von Beginn an seiner Favoritenrolle gegen den Tabellenletzten gerecht. Man erspielte sich zahlreiche Torchancen, allerdings nahmen auch die Gäste noch aktiv am Spielgeschehen teil, tauchten ebenfalls ein paar Mal vor dem Tor von Dominik Wagner auf und konnten das Ergebnis offen halten. Lediglich Marc Stotz gelang es in der neunten Minute, den Pfrontener Goalie zu überwinden, sodass es beim 1:0 nach 20 Minuten blieb. Dies bemängelte auch Trainer Jogi Koch auf der Pressekonferenz: „Das erste Drittel war ein Abtasten. Da hat uns leider der Mut zur eigenen

Courage gefehlt – auch wenn ja genug Chancen da waren. Danach haben wir das aber besser gemacht und den Zuschauern etwas bieten können.“ Dem kann man sich nur anschließen. Schon nach 32 Sekunden eröffnete Derek Switzer den Torreigen mit seinem Treffer zum 2:0. Nun kam der Memminger Weihnachtsexpress ins Rollen: Nach einem wunderschönen Zusammenspiel von Ron Newhook, David Vycichlo und Derek Switzer stand es schließlich 3:0. Tim Tenschert und erneut Marc Stotz schraubten das Ergebnis auf 5:0, ehe in der 34. Minute mit Jorde und Schmelcher gleich 2 Indianer auf die Strafbank geschickt wurden. Doch zur Freude des heimischen Publikums schnappte sich Marc Stotz die Scheibe und erzielte per Alleingang das sehenswerte 6:0 für den ECDC in 3:5 Unterzahl. In der 36. Minute war es Raphael Minnelli, der Dominik Wagner das erste Mal überwinden konnte. Doch Martin Löhle stellte noch vor Drittelende den alten Abstand wieder her: 7:1 für die Indians nach 40 Minuten.

Auch im letzten Drittel erspielte sich Memmingen zahlreiche gute Tormöglichkeiten und war sichtlich bemüht, dem treuen Publikum einen zweistelligen Sieg zu bescheren. Dies gelang schließlich auch durch Tore von 2x Derek Switzer und Tim Tenschert: Und so leuchtete nach 48 Minuten ein 10:1 auf der Anzeigetafel. Der Rest ist schnell erzählt: Pfronten traf durch Yann Poirier noch ein zweites Mal, doch der Schlusspunkt blieb erneut den Rot-Weißen vorbehalten: Tim Tenschert traf nach einer wunderschönen Kombination mit Jorde und Schmelcher zum 11:2 Endstand.

Auch wenn am Ende ein noch deutlicherer Sieg möglich gewesen wäre, gab es am Ende nur zufriedene Gesichter auf Seiten der Memminger. Weiter geht’s im neuen Jahr mit einem Auswärtsspiel in Miesbach am 2. Januar, ehe am 7. Januar das nächste Heimspiel gegen Schweinfurt auf dem Programm steht.