EVR verpasst bayerische Landesligameisterschaft

EVR zieht nach Zitterpartie ins Bayernkrug-Finale einEVR zieht nach Zitterpartie ins Bayernkrug-Finale ein
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Auch im vierten Saisonvergleich mit dem EHC Bayreuth war es den Regensburgern nicht vergönnt, als Sieger das Eis zu verlassen. Beim Rückspiel um die bayerische Landesligameisterschaft setzte es vor eigenem Publikum eine 1:2-Niederlage.

Die Ausgangslage war für die Regensburger ohnehin sehr schwierig, da bereits das Hinspiel am Freitag mit 1:5 verloren ging. Zwar hatte die Partie nur noch statistischen Wert, da sowohl der EV Regensburg, als auch der EHC Bayreuth bereits den Bayernliga-Aufstieg geschafft haben, auf die leichte Schulter wurde das Aufeinandertreffen von beiden Teams aber nicht genommen. So ließ keine Mannschaft die nötige Aggressivität vermissen und gerade in der Anfangsphase wurde bedingungslos um jeden Zentimeter Eis gekämpft. Ein richtiger Spielfluss kam besonders im ersten Abschnitt aufgrund des äußerst kleinlich pfeifenden Schiedsrichtergespannes aber nur selten zustande.

Viele Überzahlsituationen waren die Folge, ein Torfestival blieb den 1045 Zuschauern dagegen verwehrt. Einzig Christian Setz konnte sich über einen Treffer freuen, als er seine Regensburger in der sechstenMinute bei numerischer Überlegenheit mit 1:0 in Führung bringen konnte. Danach hagelte es Strafzeiten für die Rumpftruppe der Hausherren, doch Goalie Bastian Niedermeier behielt die Nerven und konnte seinen Kasten zunächst sauber halten. Mit diesem hauchdünnen Vorsprung für die Regensburger ging es in die erste Drittelpause.

Im Mittelabschnitt gab es dann ein eher schwaches Eishockeyspiel zu sehen. Die dezimierten Regensburger bemühten sich zwar darum, ihren zweiten Treffer zu erzielen, ein deutlicher Kräfteabbau war jedoch unübersehbar. Die Gäste taten ihrerseits nicht mehr als nötig, sodass sich im zweiten Drittel nichts am Spielstand ändern sollte.

In den letzten zwanzig Minuten nahmen dann die Oberfranken mehr und mehr das Heft in die Hand. Zuerst egalisierte Tomas Jilemnicky den Spielstand (42.), ehe Florian Zeilmann mit seinem Siegtreffer endgültig das Spiel zugunsten der Bayreuther drehen konnte (58.). Zwar nahm der verletzte Spielertrainer Sven Gerike noch Bastian Niedermeier vom Eis, ein weiteres Tor gab es aber nicht mehr zu sehen.

Der EHC Bayreuth durfte sich daher nach Spielende vom gut gefüllten Gästefanblock verdientermaßen als neuer bayerischer Landesligameister feiern lassen. (Michael Pohl)