EVR verliert erstes Pokalfinalspiel gegen Bayreuth

EVR zieht nach Zitterpartie ins Bayernkrug-Finale einEVR zieht nach Zitterpartie ins Bayernkrug-Finale ein
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Es bleibt dabei: Der EV Regensburg kann in dieser Saison gegen den EHC Bayreuth nicht gewinnen. Auch im fünften Aufeinandertreffen verließen die Oberfranken als Sieger das Eis. 1:3 hieß es beim ersten Finalspiel um den Bayernkrug letztlich aus Regensburger Sicht.

Dabei sahen die 931 Zuschauer in der Regensburger Donau-Arena ein durchaus engagiertes Spiel der Hausherren. So scheiterte Jugendspieler Pavel Savchenko nach feiner Vorarbeit von Thomas Daffner in der dritten Minute an Gästegoalie Julian Bädermann und auch Martin Ritter konnte nur Sekunden später mit seinem Rückhandschlenzer aus aussichtreicher Position den Puck nicht im Tor versenken. Die erste dicke Chance für die Bayreuther sollte Sergej Hausauer haben, er fand bei seinem Alleingang aber im aufmerksamen Regensburger Schlussmann Bastian Niedermeier seinen Meister (6.). Beide Teams präsentierten sich in der Folgezeit etwas geordneter im eigenen Verteidigungsdrittel. In der 16. Minute sollte dann aber doch der erste Treffer fallen. Stephan Schmidt überraschte die Regensburger Hintermannschaft mit einer geschickten Drehung und überwand Niedermeier freistehend zum 1:0 aus Gästesicht.

Im Mittelabschnitt besannen sich die Akteure beider Mannschaften dann allerdings eher auf Boxeinlagen, denn aufs Eishockeyspielen. Die zahlreichen resultierenden Strafzeiten sollten jedoch kein Team zum Torerfolg bringen. In der 30. Minute wechselte Sven Gerike absprachegemäß den Torhüter, so dass nun Jonas Leserer für Bastian Niedermeier zwischen den Pfosten stand. Am Ergebnis sollte sich im zweiten Drittel dagegen nichts mehr ändern und so gingen die Regensburger mit einem 1:0-Rückstand in den Schlussabschnitt.

Marco Zimmermann brachte seine Bayreuther in der 49. Minute endgültig auf die Siegerstraße, als er aus halbrechter Position das 2:0 markieren konnte. Felix Bergers Anschlusstreffer nach einer Unaufmerksamkeit von Bädermann ließ die Regensburger Fans zwar noch einmal hoffen, doch auch die Schlussoffensive mit der Herausnahme von Jonas Leserer zugunsten eines sechsten Feldspielers brachte nicht mehr den gewünschten Erfolg. So durften stattdessen die Gäste nochmals jubeln, als Andreas Geigenmüller mit seinem Treffer ins leere Tor die 1:3-Niederlage der Regensburger im letzten Saisonheimspiel besiegelte.

Das Rückspiel steigt am Sonntag um 18 Uhr in Bayreuth. Am Vortag haben die Regensburger Schlachtenbummler aber noch die Möglichkeit, den Aufstieg in die Bayernliga beim traditionellen Saisonabschlussfest ausgiebig zu feiern. (Michael Pohl)