EVL trennt sich von Trainer Michael Rossi

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„Wir haben den Schritt wohl überlegt und durchdacht“, sagt der Vorsitzende des EVL, Marc Hindelang. Die Auffassungen, wie man in der sportlich unbefriedigenden Situation die kommenden Wochen strukturell und sportlich angehe, seien zu unterschiedlich gewesen. „Früher zu handeln wäre angesichts der ständigen Ausfälle aber nicht seriös gewesen.“ Im ständigen Abgleich zwischen Sportlicher Leitung, Trainer und Mannschaft habe sich aber herausgestellt, dass die sportliche Entwicklung rückläufig war, obwohl das Team bis auf Zdenek Cech komplett war und obwohl sich der EVL auf Rossis Wunsch hin auf der Ausländerposition verbessert habe. „Zuletzt war auch der Glaube der Mannschaft nicht mehr da.“

Mit der Abstiegsrunde vor Augen soll den Islanders nun neues Leben eingehaucht werden. Dies wird an diesem Wochenende der sportliche Leiter Bernd Wucher machen, der bereits am Donnerstagabend das Abschlusstraining leitete. „Wichtig ist, dass jetzt und bis Saisonende jemand die Verantwortung übernimmt, der die Mannschaft kennt“, sagt der Rekordspieler des EVL, der die Situation mit den Vorstandskollegen intensiv analysierte. Ich werde das in den nächsten beiden Spielen machen, aber schon am Wochenende werden der oder die neuen Trainer sich ein Bild von der Mannschaft machen.“

Dabei treffen die Islanders am Freitag auf einen starken Gegner. Nach einem schwachen Saisonstart hat der TEV Miesbach die Kurve bekommen und steht nun deutlich über dem Strich, muss aber angesichts von Fünf Zählern Vorsprung auf den Neunten Königsbrunn weiter kontinuierlich Punkten um in den Play- Off Plätzen zu bleiben. Die Stärke der Truppe von Ex- Nationaltorwart Beppo Schlickenrieder ist die Ausgeglichenheit. So erzielte der Bayernliga- Meister von 2010 bei den 6:3 und 6:4- Siegen letztes Wochenende gegen Dorfen und Waldkraiburg zwölf Tore. Kein einziges ging dabei auf die erste Reihe mit Sebastian Deml, Andreas Veicht und Shane Heffernan. Dafür spielten sich die anderen in den Vordergrund. Und auch das zeigt die Qualität der Gäste: Topscorer Alan Reader (13 Tore, 30 Punkte) spielt in der zweiten Angriffsformation. Hier werden die Islanders ansetzen und selbst wieder vermehrt mit drei ausgeglichenen Reihen agieren müssen.

„Wir fangen jetzt wieder bei null an. Ich erwarte keine Wunderdinge, aber ich erwarte, dass die Mannschaft ein deutliches Zeichen ihres Willens zum Neuanfang setzt“, sagt Wucher. Ausreden gebe es nun keine mehr, sondern nur noch die Konzentration auf die letzten Spiele in dieser Saison, in denen sich das Team nun beweisen könne.

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