EVL rutscht zum Start in Dorfen ausEV Lindau

EVL rutscht zum Start in Dorfen ausEVL rutscht zum Start in Dorfen aus
Lesedauer: ca. 1 Minute

Während die Lindauer den Start ins Spiel verschliefen und vieles vermissen ließen, was sie in der Vorbereitung noch gut gemacht hatten, waren die Gastgeber von Anfang an wacher und aggressiver. Erst nach und nach gelang es den Islanders, die wegen Sperren und Verletzungen nur mit 15 Feldspielern antreten konnten, die Partie offen zu gestalten. Dabei wurden sie aber gewaltig zurückgeworfen, als die Eispiraten gleich ihre erste Überzahl in der 13. Minute durch Dominic Koß nutzen konnten und nur eine Minute später durch Andreas Attenberger zum 2:0 nachlegten. „Gerade in Unterzahl hat man gesehen, dass uns noch einiges an Abstimmung fehlt. Danach ist es sehr schwer, auswärts bei zwei Toren Rückstand noch einmal zurück zu kommen“, sagte EVL- Team-Manager Sebastian Schwarzbart.

Chancen dazu waren aber da. Gerade im zweiten Drittel und nicht wenige. Allerdings begingen die Islanders in einem nun ausgeglichenen Spiel den Fehler, dem hervorragenden Andreas Tanzer im Dorfener Tor dessen Job zu einfach zu machen. „Er gehört zu den drei besten Torhütern der Liga. Wenn er auf nahezu jede Scheibe freie Sicht hat, ist es nahezu unmöglich, Tore gegen ihn zu erzielen“, sagte Schwarzbart. Auch hier brachten die Lindauer Stürmer die Qualitäten, die sie in der Vorbereitung gezeigt haben, so gut wie gar nicht ins Spiel ein und blieben deshalb erfolglos. „Es ist ganz einfach: Wenn man keine Tore erzielt, verliert man verdient“, sagte Spielertrainer Martin Masak.

Dazu kam, dass der ESC Dorfen seine Treffer zusätzlich noch zur besten Zeit markierte. So traf Alexander Koß vier Sekunden vor Schluss des zweiten Drittels erneut in Überzahl zum 3:0. Eine Hypothek, die zu groß für die ersatzgeschwächten Lindauer war, um sie aufholen zu können. Dazu blieb Dorfen im Powerplay dominant und erhöhte durch Kontingentspieler Jarret Granberg nach 47 Minuten auf 4:0. Der Rest war dann „schnell abhaken“ (Schwarzbart) und nach vorne schauen, auf das erste Heimspiel des EVL, in dem die Islanders vor allem mehr Zug in Richtung gegnerisches Tor entwickeln sollten.