EVL bleibt ohne Testspiel-Niederlage

EVL-Neuzugang Zdenek Cech präsentierte sich zum ersten Mal dem Lindauer Publikum. (Foto: EV Lindau)EVL-Neuzugang Zdenek Cech präsentierte sich zum ersten Mal dem Lindauer Publikum. (Foto: EV Lindau)
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Vor dem letzten Testspiel kam in der mit 630 Zuschauern gut besuchten Eissport-Arena Wehmut auf: Mit Eric Lofner, Martin Krügers und Peter Kraus verabschiedete der 2. Vorsitzende Peter Riedmüller unter großem Applaus die drei Publikumslieblinge, die allesamt aus familiären und zeitlichen Gründen die Belastung der Bayernliga nicht mehr meistern können. Zumindest Ex-Kapitän Kraus bleibt dem EVL allerdings als Stand-By-Spieler erhalten.

Lofner und Krügers gaben sich anschließend die Ehre zum letzten Mal im Islanders-Trikot aufzulaufen. Die Partie gegen die Indians aus Memmingen begann allerdings hölzern und zerfahren. Im ersten Drittel gingen zunächst die Gäste aus dem Allgäu in der 11. Minute durch Ronny Zientek in Führung. Beide Mannschaften taten sich vor allem im Spielaufbau schwer und ließen Spielfluss und Raffinesse vermissen. Grund war das Wetter: „Es waren sehr schlechte Bedingungen. Durch die sommerlichen Temperaturen bildete sich dichter Nebel auf der Eisfläche. Das macht es quasi unmöglich ein schönes Eishockey-Spiel aufzuziehen“, sagte der sportliche Leiter Bernd Wucher, „die Jungs haben das jedoch trotzdem ordentlich gemacht.“ Im zweiten Drittel kamen die Islanders dann zum umjubelten Ausgleichstreffer gegen die Indians: Kurz vor der Pausen-Sirene war es Neuzugang Zdenek Cech, der zum verdienten 1:1 traf. „Uns war natürlich klar, dass die Indians in einer anderen Verfassung auflaufen werden, als beim 12:2 in Memmingen, aber wir haben von Beginn an ordentlich dagegengehalten und immer mehr Zugriff auf die Partie gewonnen“, so Wucher. Im letzten Drittel übernahmen standesgemäß die Hausherren die Initiative und stellten die Weichen auf Sieg. Der US-Amerikaner James Nagle traf zunächst zur Führung (49.), Verteidiger Martin Valenti (51.) und Neu-Islander Stephan Trolda (59.) stellten den verdienten 4:1-Endstand her. „Wir haben eine ansehnliche und erfolgreiche Vorbereitung gespielt, aber die Ergebnisse interessieren uns eigentlich nicht“, resümierte Wucher, „erst nach dem Auftakt-Spiel gegen Sonthofen wissen wir wirklich, wo unser Team steht.“