EVF unterliegt im ersten Play-down-Finale

Crusaders melden weiteren NeuzugangCrusaders melden weiteren Neuzugang
Lesedauer: ca. 1 Minute

Dramatischer hätte es im Abstiegskampf der Bayernligasaison 2007/2008 nicht kommen können. Am Ende spielen die beiden Liganachbarn Fürstenfeldbruck und Germering den letzten Absteiger aus der Bayernliga aus. Schon am Freitag im Germeringer Polariom knisterte die Luft vor Anspannung, sowohl bei den Fans als auch bei den Akteuren auf dem Eis. In Überzahl nach einem rohen Foul gegen Andreas Endreß (der daher heute verletzungsbedingt nicht auflaufen kann), das mit einer Spieldauer-Disziplinarstrafe für Matthias Dosch geahndet wurde, konnten die Außenseiter aus Fürstenfeldbruck mit 1:0 in Führung gehen. Germering drehte das Spiel aber noch bis zur Drittelpause und führte nach den ersten 20 Minuten mit 2:1.

Im zweiten Abschnitt mussten sich die Brucker Kufencracks zunächst einer Drangperiode der Germeringer erwehren, die aber durch tolle Paraden des hervorragend aufgelegten Keepers Christoph Schedlbauer ohne Gegentreffer überwunden werden konnte. Dann gelang Roland Vilgertshofer in Überzahl der ersehnte Ausgleich, doch die Germeringer zogen im Gegenzug durch einen Doppelschlag innerhalb von nur zehn Sekunden auf 4:2 davon. Dies war für die meisten Zuschauer der Knackpunkt des Spiels. Obwohl die Brucker dann im dritten Drittel gleich zu Beginn auf 4:3 durch Christian Geuß verkürtzen konnten, gelang es nicht mehr, den ebenfalls gut haltenden Germeringer Torhüter Andras Klett zu überwinden. Als die Crusaders alles versuchten und den Torwart für einen weiteren Feldspieler von Eis nahmen, gelang den Germeringern der 5:3-Endstand.