EV Lindau neuer Spitzenreiter

EV Lindau bleibt in der LandesligaEV Lindau bleibt in der Landesliga
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Am elften Spieltag hat der EV Lindau die Tabellenführung der Landesliga Bayern-West übernommen. Gegen Bayernliga-Absteiger EV Fürstenfeldbruck siegten die Islanders dank eines hervorragenden ersten Drittels mit 5:2 (4:1, 1:1, 0:0) und gewannen auch ihr fünftes Heimspiel deutlich. Ein weiteres Highlight war die Vorstellung des neuen Kontingentspielers Kristoffer Bäckström, der von den 440 Zuschauern im Eichwald begeistert empfangen wurde.

Spielberechtigt war der Schwede noch nicht, aber der Sinn, einen Verteidiger zu verpflichten, erschloss sich allein schon beim Blick auf den Spielbericht: Tobi Grieger und Alex Preiss fehlten aus beruflichen Gründen, Juniorenspieler Marian Eisenbarth war ebenfalls unabkömmlich. Schon war die Zahl der Lindauer Abwehrspieler auf fünf gesunken.

Der EVL fackelte nicht lange und nutzte durch Dominic Mahren schon nach 67 Sekunden die Chance zum 1:0. Sebastian Szeja und Markus Schweinberger bewegten die Scheibe schnell zum Tor, Mahren verwandelte den Nachschuss hoch ins Tor des erst 16jährigen Brucker Keepers Dennis Berger. Die Lindauer nutzen die Unsicherheit des EVF durch Tobias Zappe, der alleine zum gegnerischen Tor zog. Im Nachschuss war dann Sascha Paul zum 2:0 erfolgreich (5.). Der Bayernliga- Absteiger hatte sich noch nicht erholt, schon lag er mit drei Toren im Rückstand. David Volek erhöhte in der siebten Minute per Schlagschuss. Ein Powerplaytor von Michael Fröschl in der zehnten Minute gab den Gästen Selbstvertrauen, woran auch nichts änderte, dass Jiri Kunce - ebenfalls in Überzahl - fünf Minuten später den alten Abstand wieder herstellte.

Ihre Klasse bei der Verwertung der Chancen zeigten die Islanders aber nur noch einmal. Zwei Minuten nach der Pause hatten sich die Lindauer einmal mehr im gegnerischen Drittel festgesetzt, was Tobias Zappe mit einem Schuss vom Bullykreis mit dem 5:1 krönte. Auch nach diesem Rückstand gaben die Gäste, die noch vehement um Platz vier kämpfen, nicht auf und erspielten sich selbst Möglichkeiten. Eine davon nutzte Florian Buchwieser eine Minute vor der zweiten Pause zum 5:2.