ESV Zollernalb noch nicht in Form

ESV Zollernalb zieht sich vom Spielbetrieb zurückESV Zollernalb zieht sich vom Spielbetrieb zurück
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Eine klare 4:9 (0:7, 2:1, 2:1)-Niederlage mussten die Blue Marlins am vergangenen Wochenende beim Liga-Konkurrenten EHC Zweibrücken einstecken. Da diverse Akteure des ESV Zollernalb am vergangenen Sonntag beruflich und gesundheitsbedingt die Reise nach Rheinland-Pfalz nicht antreten konnten, waren die Vorzeichen für diese spannungsgeladene Test-Begegnung von vorneherein nicht besonders rosig.

Mit einem Mini-Kader von acht Akteuren starteten die Blue Marlins, die aufgrund von Reiseschwierigkeiten kaum Möglichkeiten hatten, entsprechendes Warm-Up zu absolvieren, in ein fatales erstes Drittel dieses Freundschaftsspieles. Von Beginn an demonstrierten die Hornets aus Zweibrücken, wer Herr im Haus ist und demonstrierten läuferisch stark, robust und mit zahlreichen unfairen Aktionen ihre Überlegenheit. Dem konnten die harmlos agierenden Schwertfische im ersten Spielabschnitt nichts entgegen halten: das Ergebnis von 7:0 nach Abpfiff spricht Bände.

„Aufgeweckt“ von dieser Tor-Attacke startete das Lehmann-Team deutlich besser ins zweite Drittel. Mit großem Einsatz und Kampfgeist arbeiteten sich die Schwertfische um Kapitän Vitali Schmoilow wieder zurück ins Spiel. Youngster Nicolai Gogoll machte durch gekonnte Vorlagen für die zwei Tore, die der Schweizer Neuzugang Mischa Zeller präzise im gegnerischen Tor platzierte, auf sich aufmerksam. Trotz dieser positiven Tendenz kam der ESV nicht richtig auf die Beine – Frank Ebner musste Ende des Spielabschnitts verletzungsbedingt das Eis verlassen und ESV-Routinier Tilgner erhielt aufgrund einer verbalen Auseinandersetzung mit einer Hornisse eine vollkommen überflüssige Spieldauerdisziplinarstrafe.

Doch auch das letzte Drittel ging mit 2:1 an die Balinger. Mark Haudek startete in der 48. Minute durch, bezwang die gegnerische Verteidigung und punktete souverän auf Zuspiel von Michael Joseph. Das dritte Tor des insgesamt brillant agierenden Mischa Zeller diente anschließend der Ergebniskorrektur, konnte aber nicht über den weiteren – fatalen - Spielverlauf hinwegtrösten, der sich mit zwei weiteren Spieldauerdisziplinarstrafen gegen Kapitän Vitali Schmoilow und Spielmacher Mischa Zeller fortsetzte und letztendlich kurz vor Schluss mit einem Spielabbruch endete.


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