Erster Neuzugang für die Indians, Maxi Merkle bleibtECDC Memmingen

Erster Neuzugang für die Indians, Maxi Merkle bleibtErster Neuzugang für die Indians, Maxi Merkle bleibt
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Der groß gewachsene Abwehrspieler spielte bereits in der Saison 2010/11 für die Rot-Weißen, ehe es ihn für zwei Jahre in die Oberliga zog. Doch auch während seiner Stationen in Halle und Erding riss der Kontakt zu ECDC-Sportchef Jogi Koch nie ab, so dass eine Rückkehr schon länger im Raum stand. Fix ist indes auch der Verbleib von Stürmer Maximilian Merkle bei den Indians. Der 23-Jährige erzielte in seiner Premieren-Saison in Memmingen 19 Treffer und war damit zweitbester Torschütze im Team des Bayernliga-Dritten.

Die Spatzen hatten ein mögliches „Comeback“ von Andi Schmelcher im Indians-Dress schon länger von den Dächern gepfiffen, nun kann Vollzug gemeldet werden. Der 25-Jährige wird nach zwei Spielzeiten in der „Ferne“ künftig wieder Teil des ECDC-Abwehrbollwerks sein. Bereits vor drei Jahren absolvierte der 1,91 Meter große und 100 Kilogramm schwere Verteidiger 34 Partien für die Memminger, ehe ihn sein Weg nach Halle führte. Dort wurde er mit den Saale Bulls sogar Sieger der Oberliga Ost und kam in 42 Spielen auf 11 Scorerpunkte, bevor es ihn zurück in südlichere Heimat-Gefilde nach Erding zog. Auch bei den Weißbierstädtern gehörte Schmelcher zu den Stamm-Verteidigern, hier gelangen ihm in 42 Oberliga-Spielen 13 Punkte. Doch schon vergangenen Dezember intensivierte sich der Kontakt nach Memmingen wieder, als Fabian Sing nach seiner Matchstrafe für den Rest der Saison ausfiel. Klappte es damals noch nicht, so ist der Wechsel des gebürtigen Landsbergers nun in trockenen Tüchern. „Schmelle bringt alles für einen gestandenen Verteidiger mit. Er ist groß, robust, fährt knallharte Checks und hat einen satten Schuss. Zudem hat er nun zwei Jahre Oberliga-Erfahrung mehr auf dem Buckel und wird sicher eine gute Verstärkung für unsere Defensive sein“, erklärt ECDC-Obmann und Cheftrainer Jogi Koch.

Während Schmelcher also den allermeisten Indians-Fans auch noch ein Begriff sein dürfte, gilt dies ganz sicher für Stürmer Maximilian Merkle. Der 23-Jährige kam zu Beginn der so erfolgreichen letzten Spielzeit an den Hühnerberg und avancierte gleich zum zweitbesten Torschützen im Indians-Team nach Kanadier Brit Ouellette. 19 mal versenkte der 1,83 Meter große Angreifer den Puck im gegnerischen Kasten, bereite dazu noch zwölf weitere Tore vor und kam mit 31 Punkten auf den vierten Rang in der mannschaftsinternen Scorerwertung. Pfeilschnell und mit gutem Zug zum Tor empfahl sich Merkle für eine Verlängerung des Vertrags für die kommende Saison. Der gebürtige Augsburger stammt aus dem Nachwuchs des AEV und stellte dort schon früh sein Können unter Beweis. Nach Jugend- und Junioren-Bundesliga wagte er noch im Juniorenalter den Schritt in den Seniorenbereich und wechselte für ein Jahr zum damaligen Landesligisten Königsbrunn, bei dem er mit knapp 20 Punkten in 15 Spielen für Aufsehen sorgte. Nach diesem Jahr ging es noch einmal zurück nach Augsburg, um noch ein weiteres Jahr in der höchsten deutschen Juniorenklasse auf Torejagd zu gehen. Beim darauffolgenden Gastspiel beim Oberligisten Halle Saale Bulls lernte er seinen damaligen – und künftigen – Teamkollegen Andi Schmelcher kennen, ehe Merkle nach Memmingen wechselte. Jetzt werden die beiden in der kommenden Saison also wieder gemeinsam die Schlittschuhe für die Indians schnüren.