Erster großer Prüfstein für die Islanders

EV Lindau bleibt in der LandesligaEV Lindau bleibt in der Landesliga
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An diesem Wochenende steht der EV Lindau vor den ersten großen Prüfsteinen der Saison. Vor dem Derby am Sonntag gegen Kempten müssen die Islanders heute (20 Uhr) beim ESV Burgau antreten, der genau wie die Lindauer noch ungeschlagen ist.

Nach drei glatten Siegen über die Kellerkinder aus Forst und Senden werden die Gegner des EVL nun stärker. Wie im Vorjahr hat sich der ESV Burgau das Erreichen der Aufstiegsrunde das Ziel gesetzt, in die die Eisbären damals den EVL begleiteten. Für Burgau wird es das erste Heimspiel der Saison sein, dementsprechend motiviert werden die Schwaben antreten. „Burgau ist ein gefährlicher Gegner, der uns 60 Minuten lang alles abverlangen wird“, sagt EVL-Trainer Willy Bauer. „Wir müssen deshalb diszipliniert bleiben und nicht von unserem Konzept abweichen.“ Erstmals in dieser Saison wird der Lindauer Trainer zu härteren Personalentscheidungen gezwungen sein, denn er hat den kompletten Kader zu Verfügung. „Das ist kein Problem. Willy hat ein feines Gespür dafür den Spielern entsprechend ihrer Leistungen gerecht Eiszeit zu geben“, sagt der zweite Vorsitzende Peter Riedmüller. Was sicherlich auch damit zu tun hat, wie sich eine Partie entwickelt.

Auch wenn die Lindauer sich in Burgau immer schwer getan haben, erwarten sie ein positives Ende für sich. „Wir wollen gewinnen, wissen aber auch, dass Burgau sich verstärkt hat.“ Aus den vier siegreichen Partien des Vorjahres kennt man den Gegner gut, allerdings hat der ESV mit Stanislav Hlozek einen neuen und erfahrenen Trainer. Zudem heuerten gleich vier Spieler von Bayernliga- Absteiger Königsbrunn in Burgau an. Auch der tschechische Kontingentspieler Kamil Stastny schlug gleich richtig ein und traf viermal beim 8:5 Auswärtssieg in Forst. Neben ihm und Altmeister Stan Picha ist auch der Torhüter gut in Form: Martin Zentner war bester Mann beim 1:1 in Fürstenfeldbruck. Kein Wunder also, dass die Islanders Respekt vor dem Gegner haben. „Keine Frage“, sagt Willy Bauer. „Teams mit offenen Eisstadien wie Burgau und wir haben durch die erschwerte Vorbereitung immer ihre Anlaufschwierigkeiten. Aber der ESV scheint das Problem sehr gut im Griff zu haben.“


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