Erste Standortbestimmung für die Eisbären

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Zweiter gegen Erster lautet die Konstellation dieses „Spitzenspiels“. Doch während die Fire Wings nach dem 13:5-Sieg in Zweibrücken und dem 3:1 beim vorgezogenen Spiel bei den Rhein-Neckar Stars bereits genau wissen, wo sie in der Liga stehen, wird das Sonntagsspiel zur ersten Standortbestimmung für die Eisbären.

Dass man den krassen Außenseiter Bad Liebenzell am vergangenen Wochenende beim 12:1 (4:0, 6:0, 2:1)-Sieg nach Toren von Sascha Bernhardt (2), Heiko Vogler (2), Milan Liebsch, Marc Oppenländer, Benjamin Brozicek, Daniel Brendle, Hansi Becker, John Kraiss, Patrick Luschenz und Mischa Zeller klar dominierte, hat laut Trainer Kai Sellers keine große Aussagekraft: „Die Gegenwehr von Bad Liebenzell hat sich stark in Grenzen gehalten. Das war ein Muster fast ohne Wert.“ Die Fire Wings aus Schwenningen dagegen werden der erste echte Prüfstein werden. Angeführt von den routinierten Ex-Profis Karsten Schulz, Matthias Vater, Markus Zappe, Thomas Gaus und Benjamin Wildgruber werden die Nachwuchscracks des Zweitligisten SERC Wild Wings den Eisbären mit ihrer Kampfbereitschaft und ihrem Siegeswillen das Leben schwer machen – wie in der letzten Saison, als die Fire Wings zweimal im Penaltyschießen in Heilbronn gewinnen konnten.