Erste Heimniederlage seit einem Jahr

ESV Buchloe gibt erste Vertragsverlängerungen bekanntESV Buchloe gibt erste Vertragsverlängerungen bekannt
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Am 30. September 2007 haben die Buchloer Pirates, damals noch Landesligist, ihr Heimspiel gegen den ECDC Memmingen unglücklich mit 0:1 verloren. Nach exakt einem Jahr wurde die „Piratenfestung“ am Sonntag zum ersten Mal wieder erstürmt. Die Buchloer mussten sich den Königsbrunner Pinguinen mit 2:4 (0:1, 1:2, 1:1) geschlagen geben. Zum Glück für den ESV ging es wie damals nur um ein Vorbereitungsspiel. Wie schon im Hinspiel drückten die Weigant-Zwillinge im Team der Lechstädter der Partie ihren Stempel auf.

Für den erkrankten Patrick Weigant übernahm diesmal sein Zwillingsbruder Marc das Toreschießen: Er traf dreimal und wiederum blieben die Königsbrunner obenauf gegen verbesserte Pirates, die neben Pavel Mojtek und Georg Hessel auch noch auf Andreas Zeck und Peter Vrbas verzichten mussten.

Trotz der vielen Ausfälle entwickelte sich ein ansehnliches Spiel mit ausgeglichenen Anteilen. Der erste Abschnitt war noch relativ arm an Höhepunkten, jedoch gelang Marc Weigant nach einem Zuspiel von Michael Heichele die 1:0 Führung für die Gäste (15.). Im Mitteldrittel nahm die Partie an Fahrt auf. Torszenen gab es nun hüben wie drüben. Im Überzahlspiel stellte Michael Polaczek mit einem verdeckten Schuss auf 2:0 (24.). Nach einem missglückten Versuch von Peter Klemm stocherte Oliver Braun die Scheibe zum Anschlusstreffer über die Linie (26.). Wieder nur zwei Minuten später schlug es aber schon wieder auf der anderen Seite ein: Im Powerplay traf Weigant zum 3:1. Die Pirates leisteten sich in dieser Phase zu viele Strafzeiten und hatten Glück, dass Weigant völlig frei im Übereifer bei seinem Schussversuch den Stock zerbrach (30.).

Dafür ließ der Hauptdarsteller des Abends nur 30 Sekunden nach Wiederbeginn im Schlussdrittel seinen dritten Treffer folgen. Sven Curmann brachte mit einem Flachschuss von der Blauen Linie die Buchloer wieder auf 2:4 heran (46. Minute bei 5:4). In den letzten zehn Minuten machte sich bei den „Pinguinen“ der Kräfteverschleiß bemerkbar. Gästetrainer Hans Rothkirch hatte einige Juniorenspieler im Team, die bereits das dritte Spiel an diesem Wochenende bestritten. Aus den resultierenden Strafzeiten konnten die Pirates jedoch kein Kapital schlagen. Immer wieder scheiterten sie am souveränen Torhüter Jan Pospisil und mussten so die Heimniederlage hinnehmen.