Erst im Schlussdrittel sichert die EAS den Sieg

Erst im Schlussdrittel sichert die EAS den SiegErst im Schlussdrittel sichert die EAS den Sieg
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Denn nach der schnellen 2:0-Führung der Mammuts, stellten diese das Spielen ein, verloren sich in brotlosen Einzelaktionen und machten sich dadurch auch für Gegenzüge der Gastgeber offen. Auch eine 3:1-Führung im Mittelabschnitt brachte keine Besserung, erst nach dem Ausgleich zum 3:3 wurde die EAS wach und zitterte nun nervös um die Punkte. Nach einigen Umstellungen wurde im Schlussabschnitt zwar noch beide Punkte eingepackt, doch eine Ruhmesleistung war der Sieg auf keinen Fall – aber ein Weckruf zur rechten Zeit.

Nach nur 92 Sekunden hatte Michael Wandschura auf Zuspiel von Verteidiger Armin Dallmayr das 1:0 vorgelegt – somit war auch gleich die erste Überzahl der Mammuts genutzt ! Die Fronten schienen frühzeitig abgesteckt, da in der achten Minute Oliver Glöckner auf Zuspiel von Rod Hinks und Mathias Schuster auf 2:0 erhöhte. Doch unverständlicherweise nahm die EAS nun das Tempo aus dem Spiel und die Angreifer verzettelten sich in Einzelaktionen – die EAS vergab so die Chance, die Partie schon frühzeitig zu entscheiden. Und so durften sich die wenige erfolgsverwöhnten Gastgeber in der 17. Minute über den Anschluss treffer zum 1:2 freuen.

Im Mittelabschnitt schien das wenig engagierte Konzept der Mammuts jedoch weiter Erfolg zu haben, nachdem Oliver Glöckner auf Zuspiel von Matthias Brod und Mathias Schuster den Abstand auf 3:1 erhöhte (24.). Doch so wurde der Gegner regelrecht aufgebaut – die bedankten sich in der 30. Minute mit dem erneuten Anschluss durch Markus Schmid und sogar dem Ausgleich durch Mario Kusterer in der 34. Minute.

So hatten es sich die Truppe von Trainer Reiner Lohr ihren Auftritt beim Drittletzten der Liga nicht vorgestellt. Die Ansprache in der Pause war wohl entsprechend.

Im Schlussdrittel wurden die Reihen etwas umgestellt, Torwart Bastian Hohenester, der sich beim Ausgleich an der Leiste gezerrt hatte, wurde durch Max Bergmann ersetzt. Die EAS kämpfte jetzt wieder mehr, jedoch war das Team jetzt nervös. Gut dass Ronny Zientek in der 50. Minute auf Zuspiel von Michael Wandschura die Mammuts wieder in Führung brachte und Martin Resch die Vorarbeit von Rod Hinks zum 5:3 vollendet (57.). So kam die EAS mit einem „blauen Auge“ aus der Partie und ist weiter im Rennen um die Qualifikationsplätze zum Aufstieg.