Erneut volle Beute für Bayreuth Tigers

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Im ersten Drittel war zunächst jedoch der Gastgeber optisch etwas überlegen und markierte in Überzahl durch Jäske das 1:0 (3.). Gekonnt markierte Bartosch den Ausgleich, als er mit einem klug verzögerten Schuss erfolgreich war (11.). Weidens Spielertrainer Musial sorgte für die neuerliche Führung der Blue Devils (13.), die zudem mit einem Lattenknaller Pech hatten.

Ab dem zweiten Drittel veränderten sich die Kräfteverhältnisse auf dem Eis. Es schien, als schalteten die Bayreuther zwei Gänge nach oben. Erneut Bartosch (23.), Stoyan nach klugem Meixner-Zuspiel im Powerplay (30.) sowie Müller (32.) kippten die Partie – 2:4. Per Alleingang brachte Waldowsky seine Farben wieder bis auf einen Treffer heran (33.).

Ein Überzahltreffer von Bartels brachte zu Beginn des Schlussabschnitts gar den 4:4-Ausgleich (41.), ehe Potac mit einem Schuss fast von der Mittellinie für die erneute Führung der Tchoudinov-Mannen sorgte (45.). Als der Ex-Weidener Geigenmüller mit einem trockenen Handgelenksschuss das 4:6 markierte (52.) waren die Felle endgültig verteilt. Mikesz legte in Unterzahl nach (55.), Schreier fälschte einen Jäske-Pass gekonnt ins Tor ab (58.) und Bartosch gelang sein dritter Treffer (59.) – 5:8.

So gingen in einem insgesamt fairen und stimmungsvollen Derby die Gäste verdient als Sieger vom Eis und ließen sich von Ihren Fans feiern. Neben dem sicheren Bayreuther Torhüter Bädermann gefielen bei den Tigers der abschlusssichere Bartosch sowie Potac, der jederzeit Herr der Lage war und mit seinem Weitschusstor letztlich für den Knackpunkt sorgte.

Nach dem Derbysieg empfingen die Gelb-Schwarzen zuhause den Tabellenvorletzten EV Lindau. Sebastian Stoyan fälschte in der vierten Minute die Scheibe zur frühen 1:0-Führung ab. 750 Zuschauer sahen zwei Zeigerumdrehungen später, als der starke Potac nach feinem Solo lediglich die Latte anvisierte. Mehr Fortune hatte Bayreuths Offensivverteidiger in der 16. Minute, als sein strammer Schuss von der blauen Linie in Überzahl den Weg ins Tor fand – 2:0. Exakt mit Ablauf des ersten Drittels nutzten die Islanders eine Unzulänglichkeit der Tigers und schlossen eine 2:1-Situation durch Kraus erfolgreich ab.

Im zweiten Drittel änderte sich am Spielstand nichts, da Sievers im Tigers-Kasten sowie der ehemalige Bayreuther Quapp bei den Gästen sicher hielten und keinen weiteren Treffer zuließen. Dies sollte sich in den letzten 20 Minuten ändern. Krohnfroth musste aus einem Meter nur noch einzuschieben und schon stand es 2:2 (43.). Die entscheidende Szene dann in der 50. Minute. Bayreuths Müller wurde übel gefoult und der EHC nutze die fünfminütige Überzahlsituation zu zwei Toren. Zunächst gelang abermals Stoyan nach Schmidt-Pass die Führung (54.), ehe Bartosch einen Alleingang nach tollem Mikesz-Zuspiel elegant verwandelte (55.). Lindau versuchte alles und nahm Goalie Quapp zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis, doch letztlich blieb es beim verdienten 4:2 (2:1, 0:0, 2:1)-Erfolg der Wagnerstädter.

Am kommenden Freitag gastiert mit dem ESC Dorfen ein Kellerkind im Bayreuther Kunsteisstadion (Spielbeginn 20 Uhr). Dennoch sind die Eispiraten nicht zu unterschätzen. Am Sonntag führt die Reise des EHC Bayreuth nach Buchloe zu den Pirates.


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