Erding Gladiators starten in die Saison

Markus Poetzel zurück in ErdingMarkus Poetzel zurück in Erding
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Am Freitag, 20 Uhr, ist es endlich soweit - mit dem Auswärtsspiel beim EHC 80 Nürnberg starten die Erding Gladiators in die neue Bayernliga-Saison. Zur ersten Partie in der heimischen Arena erwartet die Sternkopf-Truppe am Sonntag um 18 Uhr den TSV Peißenberg.

Gleich zum Auftakt der neuen Saison müssen die Gladiators gegen zwei Gegner antreten, die direkte Konkurrenten um den Einzug in die Meisterrunde sind. Dabei hat der Freitagsgegner Nürnberg bereits die ersten drei Punkte auf seinem Konto. Denn das vorgezogene Spiel gegen den VER Selb konnten die 80er mit 5:4 für sich entscheiden und starteten somit mit einem Erfolgserlebnis in die neue Saison. Trotz der namhaften Abgänge von Martin Jiranek, Patrick Schmid oder Jakub Wiecki scheinen die Franken wieder eine schlagkräftige Truppe ins Rennen zu schicken. Gerade mit Sergej Hatkevitch vom Bayernliga-Meister EHC Waldkraiburg hat sich Nürnberg die Dienste eines erstklassigen Spielers gesichert.

Auch der TSV Peißenberg hat mit Manfred Eichberger zwar einen starken Abgang zu verzeichnen, doch dürften die Eishackler mit Manfred Schreiber einen adäquaten Ersatz gefunden haben. In den letzten beiden Jahren jeweils nur knapp am Einzug ins Finale vorbeigeschrammt, will die Strobl-Truppe nun den Meistertitel in die Marktgemeinde holen. Dazu hat Eishackler Chef Rudi Mach die Truppe um den überragenden Marek Pospisil punktuell verstärkt. So wird Robert Balzarek die Abwehr noch kompakter machen. Im Sturm werden neben den bereits erwähnten Schreiber und Pospisil auch wieder Florian Barth und Thomas Maier für Furore sorgen. Mit der eingespielten Truppe zählen die Pfaffenwinkler in dieser Saison zu den ganz großen Favoriten und sind für die Gladiators zum Heimspielauftakt ein harter Prüfstein.

Für die Gladiators heißt es nach einer durchwachsenen letzten Saison den verlorenen Kredit bei den Fans zurück zu gewinnen. Nach den Vorbereitungsspielen, in denen die Sternkopf ein erfrischendes Offensiveishockey zelebrierte, sind Breiteneicher und Co. zumindest schon auf dem richtigen Weg.