ERC Sonthofen schafft Sprung auf Platz zwei

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In der Tabelle kletterte der ERC Sonthofen auf den zweiten Platz. Sehr zur Freude des Trainergespanns Harald und Peter Waibel. Vor allem weil Torhüter Thomas Zellhuber pausierte und Maximilian Hornik (1. und 2. Drittel) und Florian Glaswinkler (letztes Drittel) den Kasten sauber hielten.

Zu keiner Zeit hatte Schongau vor 820 Zuschauern auch nur den Hauch einer Chance. Das machte sich schon im ersten Drittel bemerkbar. In der vierten Spielminute hatte Ron Newhook den ERC in Führung gebracht. Marc Sill und Björn Friedl erledigten den Rest in der sechsten und 19. Spielminute. Die Fans feuerten ihre Mannschaft auch nach der 3:0-Führung weiter lautstark an. Von Gegenwehr der Mammuts zu diesem Zeitpunkt wenig bis keine Spur.

Der zweite Abschnitt der Partie hatte gerade erst begonnen, da zeigte Marc Sill seinen Spielwitz. Während sich die Schongauer auf die anderen Spieler konzentrierten, ließen sie die Sonthofer Nummer 33 einmal das Tor umkreisen – nachdem Sill nun immer noch nicht angegriffen wurde und alleine vor Torhüter Bastian Hohenester stand, zog er ab und machte so das 4:0 für Sonthofen perfekt. Auch der nächste Treffer für Sonthofen in der 28. Minute ging auf das Konto des Publikumslieblings der Bulls. Der aus Füssen stammende Sonthofer Neuzugang Magnus Lang erhöhte kurz vor der zweiten Spielpause auf 6:0.

Im letzten Drittel kam Florian Glaswinkler nach Verletzungspause für den souverän haltenden Maximilian Hornik ins Tor. Das Sonthofer Trainergespann schonte zudem einen Teil seines Stammpersonals und brachte die Jungen mehr ins Spiel. Ausgerechnet der inzwischen für Schongau spielende Ex-Sonthofer Tobias Feilmeier machte in der 44. Minute noch den Ehrentreffer für die Gäste. Symbolisch für die Überlegenheit der Gastgeber war aber das 7:1 für Sonthofen: in 3:5- Unterzahl konnten Marc Sill und Björn Friedl sich vor das Schongauer Tor durchbeißen und Kapitän Friedl besorgte schließlich den Endtreffer in der 58. Minute.

Mit Königsbrunn kommt am Freitag (20 Uhr) aber sicherlich ein anderes Kaliber in die Sonthofer Eissporthalle als die EA Schongau.