Enttäuschende Pinguine

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Entsetzen und Enttäuschung waren am Freitagabend deutlich bei Trainer Hans Rothkirch zu spüren, denn seine Mannschaft zeigte beim 3:6 (0:3, 2:2, 1:1) beim EHC Waldkraiburg nicht ansatzweise, dass man gewillt war, die Siegesserie der Vorwochen fortzusetzen.

„Sehr, sehr enttäuschend. Das war ein ganz bedeutendes Spiel und dann sind wir im ersten Drittel nicht anwesend. Danach war es zwar phasenweise etwas besser, aber so spielt keine Mannschaft, die verbissen darum kämpft in die Play-offs zu kommen“, fasste Rothkirch seine Verärgerung mit heiserer Stimme zusammen. „Wir waren einfach von Anfang an nicht bereit.“ Löwen-Trainer Mitch Pohl sprach seinerseits von „wichtigen drei Punkten, da uns derzeit nur Siege helfen, auch wenn das Spiel insgesamt kein schönes war.“

Man war sich nach Spielende einig, daß es ein seltsames Spiel war, was die beiden Teams zuvor 60 Minuten geboten hatten. Waldkraiburg, deren Nummer eins, Niko Bunck, sich beim Warmmachen verletzt hatte, wirkten nervös und unsicher, so daß die Pinguine bereits früh in Führung hätten gehen können. Doch nach etwas mehr als sechs Minuten fand der erste richtige Torschuss sofort den Weg ins Tor von Jan Pospisil. Was die Pinguine in der Defensivbewegung danach zeigten, war haarsträubend, denn die Gastgeber, die ihrerseits keinesfalls überzeugend agierten nutzten nur die sich bietenden Freiräume und erhöhten noch vor der Pause auf 0:3. Zu allem Übel musste Patrick Weigant bereits nach 15 Minuten, er hatte einen Schlag auf die Niere erhalten, das Eis verlassen und das Krankenhaus aufsuchen.

Der ESV war noch in der Kabine, als die Gastgeber bereits das 4:0 bejubelten. Zwar konnte Florian Mayer mit einem Schuss von der blauen Linie kurzzeitig verkürzen, doch die Löwen antworteten nur kurz darauf mit dem fünften Treffer. Erst ab Mitte des zweiten Drittels, auch bedingt durch einen weiteren Treffer von Marc Weigant, kamen die Pinguine zu mehr Torgelegenheiten gegen einen nach wie vor schwachen Meister. Es fehlte aber auch hier am Willen, das Spiel noch einmal wirklich rumzureißen, auch wenn dies in den Augen der meisten Beobachter möglich gewesen wäre.

Die letzte Chance, doch noch einmal Punkte mitzunehmen, eröffnete erneut Marc Weigant, der in der 51. Minute auf 3:5 verkürzte. Kurz darauf mussten zwei Pinguine unmittelbar hintereinander die Sünderbank aufsuchen und so wurde folgerichtig das 3:6 kassiert, so daß die kleine Hoffnung sich an diesem Abend zum wiederholten Mal zerschlug.

Tore: 1:0 (6.) Hämmerle, 2:0 (14.) Draxler, 3:0 (19.) Dylla, 4:0 (21.) Hämmerle, 4:1 (22.) Mayer (Kerber, Schwimmbeck), 5:1 (24.) Schütz, 5:2 (33.) Weigant, M. (Gossmann, Polaczek), 5:3 (51.) Weigant, M. (Polaczek, Streicher), 6:3 (52.) Dylla. Strafen: Waldkraiburg 12, Königsbrunn 6.

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