Endlich wieder ein Sieg

Endlich wieder ein SiegEndlich wieder ein Sieg
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Dabei spiegelt das Ergebnis zwar die Überlegenheit Suttgarts wider, nicht aber den Spielverlauf. Die Black Hawks hielten über weite Strecken des Spiels sehr gut mit, erspielten sich Chancen und zeigten schöne Kombinationen. Goalie Rogers bei seinem ersten Einsatz in der laufenden Saison zeigte einige schöne Paraden, auch der tschechische Neuzugang Jan Nekvinda fügte sich bei seinem Debüt gut in die Mannschaft ein und konnte sich mit einigen Aktionen gut in Szene setzen. Die Tore für den ESC erzielten Viller (2) und Nekvinda.

Das zweite Spiel nährte die Hoffnung der Liebenzeller, nun wieder auf einem guten Weg zu sein. Gegen den EHC Freiburg 1b feierte der ESC einen 6:5 (2:2, 1:1, 3:2)-Sieg.

Es hatte sich trotz der Niederlage in Stuttgart bereits angedeutet – die Black Hawks waren motiviert bis in die Haarspitzen und begannen entsprechend druckvoll. Neuzugang Jan Nekvinda erzielte bereits in der zweiten Minute die Führung und Freiburg hatte sichtlich Mühe, sich des Angriffsdrucks der Black Hawks zu entledigen. Einziges Manko zu diesem Zeitpunkt – zu viele Torchancen wurden benötigt, um zu einem Treffer zu kommen. Das machten die Freiburger deutlich effektiver, zwei Chancen führten zu zwei Treffern und so endete das erste Drittel unentschieden.

Im zweiten Drittel konnten sich die Freiburger zunächst etwas befreien und hatten nun auch mehr Spielanteile, Tim Rogers hütete das Tor der Black Hawks jedoch ohne Fehl und Tadel und erwies sich als wichtiger Rückhalt für die ab und zu wackelnde Defensive. Roman Marx brachte sein Team nach einer schönen Kombination wieder in Front; Freiburg gelang nur mit Mühe kurz vor Drittelende der erneute Ausgleich.

Beide Mannschaften hatten im Schlussdrittel zunächst ähnlich viele Spielanteile, wer jedoch geglaubt hatte, den Black Hawks würde nach den zuletzt turbulenten Wochen die Kraft ausgehen, sah sich getäuscht. Die Black Hawks schossen weiter aus allen Lagen auf das Freiburger Gehäuse, Jan Nekvinda brachte die seine Mannschaft erneut in Führung, doch Freiburg konnte abermals ausgleichen. Das Spiel wurde nun kampfbetonter, Freiburg versuchte Druck zu machen, die Tore fielen jedoch auf der anderen Seite. Vladimir Viller gelang nach schönem Zuspiel von Roman Marx und Maxim Schein der umjubelte Treffer zum 5:4, und als Sidney Körper eine Minute vor Schluss den Puck zu seinem zweiten Treffer einschob, war die Entscheidung gefallen. Freiburg gelang lediglich noch Ergebniskosmetik, der verdiente Sieg war den Black Hawks aber nicht mehr zu nehmen.