Eishockey-Benefizspiel bringt Geldsegen für KinderklinikEC Bad Liebenzell

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Selbst die erfahrenen Eishockeyveteranen aus Bad Liebenzell waren von dem Zuspruch des Benefizspiels am 17. März im Polarion überrascht worden. Rund 900 Zuschauer besuchten die Wohltätigkeitsveranstaltung und sorgten so für eine tolle Stimmung und eine volle Kasse. Insgesamt 6500 Euro sind letztlich zusammen gekommen. Weder die Veranstalter noch die begünstigte Kinderklinik hatten mit einer derart hohen Summe gerechnet.

„Wir waren von der Idee eines Benefizspiels von Anfang an begeistert, hatten aber keinerlei Vorstellung wie riesig die Resonanz und schließlich auch die Spendensumme sein würde“, zeigte sich der ärztliche Direktor der Kinderklinik Dr. Gerhard Niemann beeindruckt. „Da war jeder erst mal baff“, erinnert sich Initiator und Organisator Sven Endlicher an die ersten Eindrücke nach dem Spiel und dem Bekanntwerden der Spendensumme. In einem offiziellen Festakt wurde nun die Spende des EC Bad Liebenzell e.V. an die Kinderklinik offiziell übergeben.

Mit einem „Chapeau und vielen Dank an die Akteure und Organisatoren“, stieß Niemann mit den Eishockeyspielern auf die erfolgreiche Veranstaltung an. Wofür die Spende verwendet wird steht indes auch bereits fest. Die Kinderklinik wird sich hierfür einen Mobilisations-Reharollstuhl anschaffen. Dieser ermöglicht Lagerung und zugleich Pressemitteilung: Eishockey-Benefizspiel bringt Geldsegen für verschiedene Trainingsvarianten für die Patienten. Die Sportler zeigten sich von den vielfältigen Möglichkeiten des Stuhl beeindruckt. „Es ist schön, wenn man sieht, dass die Spende direkt und vollumfänglich für das Wohl der Kinder eingesetzt wird. Unser Dank gilt den zahlreichen Spendern und Sponsoren, Helfern und Akteuren die das möglich gemacht haben“, reichte Endlicher den Dank weiter. Die Unterstützung war in der Tat sehr groß gewesen. Die Schiedsrichter verzichteten auf jegliche Vergütung, die Eishallenbetreiber spendeten die Eiszeit, die Tanzformation destinYs spendete eine Tanzeinlage, der Ortsverein Schömberg-Bad Liebenzell des Deutschen Roten Kreuzes leistete unentgeltlich den Sanitätsdienst, die Sponsoren für die Trikotausstattung des AllStar-Teams waren binnen kurzer Zeit gefunden und für die Tombola kamen über 1000 Sachpreise zusammen. Außerdem verzeichnete Endlicher auch beachtliche Geldspenden von Firmen und Privatpersonen. Angesichts des Erfolges wollte Endlicher eine mögliche Neuauflage nicht verneinen und dürfte damit bei Eishockeyfans schon jetzt Vorfreude ausgelöst haben.