Eishackler siegen kämpferischTSV Peißenberg

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Die Vorzeichen standen nicht gut, bevor das erste Bully ausgeführt wurde. Trainer Rudi Sternkopf musste vor dem Spiel noch eine Hiobsbotschaft verkraften. Michael Pfaff sagte das Spiel neben den bereits bekannten Ausfällen wegen Grippe ab. Es standen also nur noch fünf etatmäßige Verteidiger zur Verfügung. Daniel Stowasser, gelernter Stürmer, durfte sich als Verteidiger probieren. Das erste Drittel prägte erwartungsgemäß der Gast aus Waldkraiburg. Die Angriffslawine setzte der neu formierten Peißenberger Mannschaft ziemlich zu. So war es nicht verwunderlich, dass das erste Drittel mit 0:2 an die Löwen ging. Einen Abwehrfehler nutze Waldkraiburg in der siebten Spielminute zum 0:1. Oleg Tokarev passte auf den Torschützen Daniel Hämmerle, der Torhüter Resch keine Chance ließ. Groß war die Verwirrung auch in der 17. Spielminute. Die Abwehr brachte den Puck nicht aus dem Verteidigungsdrittel, über den stark aufspielenden Lukas Miculka lief die Scheibe zum Torschützen Martin Führmann, der keine Mühe hatte, die Scheibe im leeren Tor unterzubringen.

Mit einer weiteren Schwächung begann der zweite Spielabschnitt:  Patrick Walleitner verletzte sich an der Leiste und pausierte fortan, um sich für seinen Einsatz am Sonntag zu schonen. Die Eishackler traten viel entschlossener auf und fingen jetzt auch an, ihren kämpferischen Willen mit ins Spiel einzubrignen. Das zweite Drittel entschieden sie für sich, der Einsatzwille wurde belohnt. Die Belohnung folgte prompt: Florian Barth schießt auf Torhüter Weiß, der lässt die Scheibe abprallen, Daniel Lenz nutzt diese Situation zum 1:2-Anschlusstreffer.  Dieser Treffer brachte jedoch noch keine Sicherheit ins Peißenberger Spiel. Vielmehr fing Daniel Sorsak einen unglücklichen Rückpass in Nähe der Mittellinie auf, fuhr auf Resch zu und ließ ihm keine Chance – es steht 1:3. In der 30. Spielminute dann doppelte Überzahl. Eine schnelle Kombination schloss Martin Hinterstocker ab, der ein Zuspiel von Florian Barth und Sebastian Buchwieser zum 2:3 traf. Eine kurze Schlafpause der Peißenberger nutzten die Waldkraiburger in der 33. Minute zum 2:4 bzw. 2:5 in der 23. Minute. Die Torschützen waren Max Kaltenhauser und Sergej Piskunov. Kaum eine Minute später verkürzte Martin Andrä auf 3:5. Er verwandelte ein klasse Zuspiel von Sebastian Buchwieser direkt. In der 39. Spielminute dann sogar der 4:5-Anschlusstreffer. Mantin Andrä passt quer auf Martin Weckerle, der Routinier ließ sich nicht zweimal bitten und vollendete souverän. Auffallend war, dass Waldkraiburg jetzt stärker auf den Körper spielte, was auch zu einigen Strafzeiten führte.

Im letzten Spielabschnitt kämpften die Eishackler aufopferungsvoll. Sie nutzten die teilweise unfairen Attacken der Waldkraiburger und die daraus entstandenen Überzahlsituationen konsequent aus. So war es Martin Weckerle in der 42. Minute vorbehalten, den Ausgleich in Überzahl zu erzielen. Sebastian Buchwieser spielte aus dem Verteidigungsdrittel mustergültig auf den wartenden Weckerle, der Torhüter Weiß keine Chance mit seinem Weitschuss ließ. Unschöner Höhepunkt in der 48. Spielminute, als Timo Borrmann Daniel Lenz derart an die Bande checkte, dass dieser aufgrund seiner Verletzung ebenso zum Zuschauen gezwungen wurde. Die verdiente Strafe für Borrmann folgte auf dem Fuß. Er erhielt eine Matchstrafe aufgebrummt. Die Überzahlsituation nutzte dann Sebastian Buchwieser, der von Martin Weckerle und Martin Hinterstocker gut in Szene gesetzt wurde. Den Schlußpunkt setzte der auch gut aufgelegte Martin Hinterstocker, der in Überzahl zum verdienten 7:5-Endstand einschoß. Bedient wurde er von Flo Barth und Sebastian Buchwieser.