Eisbären verpassen vor Rekordkulisse die Überraschung

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Trotz der Niederlage fühlten sich die Eisbären nach der ersten Enttäuschung als Sieger des Abends. Die 2.000 Zuschauer sahen ein fesselndes und bis zur letzten Sekunde spannendes Spiel, in dem ihr Team dem Topfavoriten aus dem Breisgau alles abverlangte. Auch wenn es nicht zum Sieg reichte – das, was sich auf dem Eis abspielte, war Werbung für den Eishockeysport, und viele der Zuschauer, die mit einer Freikarte zum ersten Mal beim Eishockey waren, haben die Eishalle nach dem Spiel als Eisbären-Fan verlassen.

Auf dem Eis nahm der EHC Freiburg von Beginn an das Heft in die Hand und überlistete den erneut stark haltenden Eisbären-Keeper Max Dürr in der 13. Minute zum 0:1. Waren die Breisgauer im ersten Drittel noch dominant, so konnten die Eisbären das zweite Drittel zumindest ausgeglichen gestalten – vor allem, nachdem Michael Filobok in der 31. Minute den viel umjubelten Ausgleich zum 1:1 erzielte. Kurz vor dem Drittelende mussten die Eisbären dann aber erkennen, weshalb der EHC Freiburg zu Recht auf dem ersten Tabellenplatz steht. In der 39. Minute nutzte Tobias Kunz eine Unachtsamkeit der Gastgeber eiskalt zum 1:2, drei Sekunden vor der Pause fiel gar das 1:3.

Doch die Hausherren steckten nicht auf, und spätestens nachdem Milan Liebsch in der 53. Minute in Überzahl zum 2:3 abstaubte, übernahmen die Eisbären vollends das Kommando und erspielten sich hochkarätige Chancen. Doch wie Eisbären-Goalie Max Dürr hatte auf der anderen Seite auch Christoph Mathis im Kasten der Breisgauer einen Sahnetag erwischt, denn er ließ trotz bester Einschussmöglichkeiten keinen weiteren Treffer mehr zu. Den machte der EHC Freiburg dann dafür 81 Sekunden vor dem Ende, als Benjamin Stehle einen schnellen Konter zum 2:4-Endstand abschloss.


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