Eisbären triumphieren auch über FreiburgEHC Eisbären Heilbronn

Eisbären triumphieren auch über FreiburgEisbären triumphieren auch über Freiburg
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Mit einem letztlich ungefährdeten 6:2 (0:1, 3:1, 3:0)-Erfolg sicherte sich die Mannschaft von Trainer Kai Sellers den Erhalt der nunmehr 19 Spiele umfassenden Siegesserie. „Ich habe heute mit Ausnahme des ersten Drittels Super-Eishockey von meinem Team gesehen. Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie einen Rückstand wegstecken kann, was vor allem in Hinblick auf die Play-offs wichtig ist“, so der Eisbären-Übungsleiter nach der Partie.

Die Polartiere zeigten sich gegenüber dem letzten Heimauftritt gegen Schwenningen klar verbessert, konnten dies im ersten Spielabschnitt allerdings nicht in Zählbares ummünzen. In der zweiten Spielminute startete Dominique Hensel ein schönes Solo, konnte allerdings keinen Abnehmer finden. in Minute vier scheiterte Axel Hackert am sehr starken Freiburger Schlussmann Daniel Heerzog, im Nachschuss verzog Robin Platz nur knapp. Auch eine Chance von Sascha Bernhardt und einen Schlagschuss von Heiko Vogler - beides in Überzahl - entschärfte Herzog. Mitten in diese Heilbronner Drangperiode setzten die Südbadener allerdings einen klassischen Konter. Iven Rösch zog in Minute acht auf und davon, bediente Arthur Nedbaluk mustergültig - Marian Metz im Gehäuse der Gastgeber war machtlos. Dieses 0:1 stellte gleichzeitig auch das Zwischenergebnis nach dem ersten Drittel dar, auch wenn weitere Möglichkeiten auf beiden Seiten folgen sollten. In Minute 9 hatte Milan Liebsch die Riesen-Chance zum postwendenden Ausgleich, zögerte aber zu lange vor dem Slot. Glück dann in Minute elf. Ein Tor der Gäste von Maxim Engel fand keine Anerkennung, da Marian Metz den Puck angeblich bereits sicher hatte. Auf Eisbären-Seite blieb ein weiterer Schlagschuss von Heiko Vogler aus Minute 18 fruchtlos. Der Kapitän der Käthchenstädter erklärte nach dem Spiel selbstkritisch: „Freiburg hat uns die Wege clever abgeschnitten. In dieser Phase hatten wir zu sehr das schwere Hügelsheim-Spiel im Kopf und versuchten zu viele Schönheitspässe über 10 und mehr Meter, anstatt kurz und einfach zu spielen.“

Glücklicherweise waren noch 2 Drittel Zeit, und in denen zeigten die Eisbären, warum sie Vorrundenmeister sind. Bei eigener Überzahl zimmerte Haiko Hirsch von der blauen Linie den Puck gekonnt Richtung Tor, Adrian Kolar nahm Daniel Herzog mustergültig die Sicht - keine Abwehrchance. Es stand 1:1. Ein Knackpunkt in der Partie war vor allem auch das mangelhafte Freiburger Überzahlspiel. Es klingt unglaublich, aber die Eisbären hatten ihre hochkarätigsten Chancen mit einem Mann weniger auf dem Eis. Allein acht Alleingänge konnten in dieser Spielsituation gezählt werden. Eine davon verwertete Axel Hackert in Minute 27. Leider konnte der Unparteiische dies nicht sehen, sodass es Hackert wenige Sekunden später nochmal probieren musste. Milan Liebsch bediente unsere Nummer 10 gekonnt, und diesmal gab es keinen Zweifel. 2:1 für den Gastgeber. Einen wahren Sturmwirbel gab es dann in Minute 32. Überzahl für die Eisbären und zunächst scheiterte Sascha Bernhardt, danach Dominique Hensel per Alleingang. Haiko Hirsch sah wenige Sekunden später jedoch den freistehenden Sascha Bernhardt. Das Eisbären-Urgestein kannte keine Kompromisse und vollendete zum 3:1. Ein kurioser Patzer von Marian Metz brachte die Breisgauer nur eine Minute später zurück in die Partie. Dominik Hülskopf fälschte einen Puck von hinter der blauen Linie in die ungefähre Richtung des Tores ab. Und plötzlich stand es 3:2.

Das letzte Drittel artete dann zum Privatduell zwischen dem Eisbären-Sturm und Daniel Herzog im Gäste-Gehäuse aus. Mehrere Hochkaräter konnten von Freiburgs Nummer eins entschärft werden, und es bedurfte schon eines dreimaligen "Nachstocherns" von Dominique Hensel, ehe es in Minute 47 endlich 4:2 stand. Zwei Minuten später scheiterte Hensel allerdings am Goalie, jedoch war diesmal Axel Hackert zur Stelle und vollendete zum 5:2. Die endgültige Entscheidung besorgte dann Robin Platz in Minute 56, der Herzog diesmal keine Chance ließ. Ein sehenswerter Alleingang.

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