Eisbären-Niederlage trotz drückender Überlegenheit

Meisterschaftstraum der Eisbären ist ausgeträumtMeisterschaftstraum der Eisbären ist ausgeträumt
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Es gibt Tage, an denen klappt wirklich gar nichts. Einen solchen Tag hatten die Eisbären Heilbronn vor 350 Zuschauern bei ihrem Heimspiel in der Endrunde der Baden-Württemberg-Liga gegen den EV Ravensburg 1b erwischt. Obwohl sie über zwei Drittel das bessere Team waren, unterlagen sie gegen die cleveren Gäste am Ende mit 2:5 (0:2, 1:1, 1:2). Von Beginn an wurde deutlich, dass die personellen Ausfälle vor allem in der Defensive kaum zu ersetzen waren. Mit Vladi Grof, Ruben Lechler und Michael Carl standen nur drei gelernte Verteidiger zur Verfügung, während mit Mathieu Fleury, Konrad Hoffmann, Felix Kollmar und Tim Riedel gleich vier Abwehrspieler fehlten. Im Tor spielte Jason Kraiss für den gesperrten Felix Feeser, im Angriff fehlte Alexander Dexheimer.

Bereits nach einer Minute gingen die Gäste in Führung. In der neunten Spielminute erhöhten sie auf 0:2, ehe Alexander Keterling auf 1:2 verkürzen konnte (22.). Ab dem Anschlusstreffer nahmen die Eisbären das Zepter in die Hand, vergaben jedoch Großchancen im Minutentakt. Die jungen Obrschwaben konnten sich nur selten aus der Umklammerung lösen. Wenn sie dies jedoch taten, waren sie brandgefährlich. So erhöhten sie in der 34. und 52. Minute auf 1:4. Sascha Bernhardt konnte zwar nochmal verkürzen (52.), doch traf Ravensburg in der letzten Minute, als die Eisbären den Torhüter vom Feld genommen hatten, noch zum 2:5. Symptomatisch für diese Partie: Dieser Treffer war ein lupenreines Eigentor der Eisbären.