Einsatz gefordert – zwei Kampfspiele für die MammutsEA Schongau

Einsatz gefordert – zwei Kampfspiele für die MammutsEinsatz gefordert – zwei Kampfspiele für die Mammuts
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Eigentlich gut verstärkt und mit Spielern aus dem Nachwuchs des TSV Peißenberg verjüngt, war der Saisonstart der Nature Boyz doch eher bescheiden. Einer beachtlichen – und wohl einkalkulierten 3:5-Niederlage beim Vorjahrsmeister Pfronten, folgte auf eigenem Eis eine doch überraschend deutliche 1:7-Pleite gegen den ESV Burgau.

Den SCF jedoch an diesem Ergebnis zu messen, wäre gefährlich. So muss die EA Schongau noch genügend an den eigenen Problemen in der Abstimmung feilen. Noch laufen die Spielzüge nicht wie gewünscht. Auch diese Woche konnte wieder nicht alle Spieler trainieren, so dass dem Coach am Wochenende wohl erneut nur knapp drei Blöcke zur Verfügung stehen. Und auch aus den Junioren ist keine Auffüllung zu erwarten, denn auch das Nachwuchsteam hat derzeit einige kranke Spieler zu kompensieren und sind sowohl samstags, als auch Sonntags gefordert. Dafür hat Trainer Robert Kienle in der Abwehr wieder mehr Auswahl. Die zuletzt gesperrten Vitus Mitterfellner und Christoph Barnsteiner dürfen wieder auflaufen – und auch Stefan Schäller hat das Training wieder aufgenommen. Mehre Wochen pausieren muß dagegen Angreifer Marco Fichtl, der sich gegen Fürstenfeldbruck verletzte.  

Beim SC Forst gibt es ein Wiedersehen mit einigen ehemaligen EAS-Spielern. Goalie Max Bergmann ist der gewohnt stabile Rückhalt. Auch die Verteidiger Christian Kratzmeir und Armin Dallmayr trugen ebenso wie die Stürmer Manuel Weninger und Patrick Feistle schon das Trikot der Mammuts. Routinier Robert Schmid und Topscorer Thorsten Stranninger sind weitere Aktivposten der Forster.

Trotz personeller Probleme – Hoffnungsträger und Rückkehrer Andreas Dornbach (Peißenberg) hat sich in der Vorbereitung verletzt – brachten die Geretsrieder im Auftakt das zu den Favoriten gehandelte Team aus Bad Wörishofen durchaus in Bedrängnis – bevor diese mit 5:3 die Oberhand behielten.

Das Team von Trainer Franz Xaver Ibelherr kann auf einen guten und eingespielten Kader bauen, der nun schon seit Jahren zusammen ist. So haben die River Rats in allen Reihen gute Scorer, das macht sie unberechenbar und gefährlich, zudem sie auch das Körperspiel nicht scheuen.

Geretsried spielt außerdem in einem der vier Stadien der Gruppe Süd-West, die kein Dach über der Eisfläche haben. Nach dem Rückbau des maroden Dachs vor einigen Jahren begann auch der Abstieg der einstigen Eishockey-Oberligisten. Planungen und Hoffnungen auf ein neues Bad / Eis-Freizeitzentrum sind inzwischen wohl nur noch Illusion – Schade  - und Respekt für alle die Ehrenamtlichen, die den ESC Geretsried mit seiner großen Nachwuchsabteilung dennoch mit eisernen Einsatz am Leben erhalten. Talente sind genug vorhanden, wie nicht nur das eigene Team, das fast ausschließlich aus einheimischen Spielern besteht beweist.