Einbruch nach der Hälfte des Spiels

Einbruch nach der Hälfte des SpielsEinbruch nach der Hälfte des Spiels
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Den ersten Ansturm des ESC konnte die TSG abwehren. Schon früh zeigte sich die zahlenmäßige Überlegenheit der Badener, die mit drei Sturmreihen Tempo machen konnten, wohingegen die TSG nur zwei Reihen zur Verfügung hatte. Beim hohen Tempo des ESC war dem Team von TSG Trainer Hans Krüger der fehlende Spielrhythmus nach zwei freien Spieltagen deutlich anzumerken. So ging der ESC nach rund fünfeinhalb Minuten letztlich verdient aufgrund der überlegenen Spielanteile in Führung. Bei diesem Übergewicht aus Sicht des ESC sicherlich überraschend war allerdings der Ausgleich durch die TSG rund drei Minuten später. Olav Schnier hatte sich rechts außen schön durchgesetzt und mit seinem Schuss einen Abpraller beim ESC-Keeper erzwungen, den Dennis Deglhofer von links außen ins verwaiste Tor schlenzen konnte. Der ESC drückte weiter aufs Tempo und zog mit zwei Toren von Erik Fast mit 3:1 davon. Die unermüdlichen Angriffe der Badener drückten sich auch in Zahlen aus: Bis zum 3:1 in der 16. Minute hatten die Gastgeber ein Schussverhältnis von 21:7 Schüssen produziert.

Gleich zu Beginn des Mittelabschnittes erhöhte der ESC auf 4:1, sodass die Vorentscheidung drohte. Die TSG hatte nun aber in ihr Spiel gefunden und kam immer häufig vor das ESC-Gehäuse und war dabei auch erfolgreich. Jeweils nach Vorarbeit von Matthias Schreiber konnte Dominique Tilgner den Abpraller zum 4:3 Anschluss in der dreißigsten Minute verwerten. Eine Zeigerumdrehung später war der Anschluss nach einer Unachtsamkeit schon wieder dahin. Michel Obermann erhöhte für die Badener zum 5:3 und verhinderte gleichzeitig die drohende Spielwende. Durch den raschen Gegenzug verlor die TSG den Faden und tat sich merklich schwer. Das 6:3 rund vier Minuten später war letztlich die Vorentscheidung, da die TSG dem hohen Tempo Tribut zollen musste. Schwindende Kräfte ließen es auch an der Konzentration fehlen. Die Gastgeber konnten nun beliebig aufspielen und aus bester Position abschließen. TSG Torhüter Florian Grad konnte einem nur leid tun, da er weitere vier Male hinter sich greifen musste, bis er in der 42.Minute mit einem Wechsel abgelöst wurde. Für ihn stand nun Manuel Rogge zwischen den Pfosten, der vier Minuten später aber auch zum ersten Mal überwunden war. Weitere drei Treffer zum unrühmlichen 14:3-Endstand sollten gegen einen offensiv geschlossen aufspielenden Tabellenführer folgen.

Am fehlenden Spielrythmus soll es der TSG in dieser Woche nicht fehlen. Am Freitag steht die erste Partie beim Stuttgarter EC 1b an, bevor am Sonntag die Mad Dogs Mannheim im eigenen Stadion ab 18.45 Uhr gastiert.