Einbruch im letzten Drittel

Einbruch im letzten DrittelEinbruch im letzten Drittel
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Der Tabellensechste war zwar die überlegene Mannschaft, dennoch konnten die Lindauer mit konsequentem Spiel in der Defensive, in der das 18-jährige Eigengewächs Phillip Lampert sein Bayernliga-Debüt gab (Sein drei Jahre jüngerer Bruder Kevin saß als Ersatztorhüter auf der Bank), den Druck meistern. Erst in Überzahl gingen die Mighty Dogs in der elften Minute in Führung. Leider legten sie nach einem Sololauf schon zwei Minuten später den zweiten Treffer nach. Allerdings fanden die Islanders eine Antwort. Zwei Minuten vor Ende des ersten Drittels bediente Pavel Mojtek Matthias Schwarzbart, der flach zum Anschlusstreffer einschoss.

Das Mitteldrittel blieb torlos. Die Islanders konnten sich dabei auf einen soliden Michael Gundlach im EVL- Tor verlassen, der bei zahlreichen Überzahlchancen der Gastgeber einiges zu tun bekam und in der 31. Minute sogar einen Penalty abwehren konnte. „In dieser Phase haben wir aber schon einiges an Kraft gelassen, vor allem durch viel Unterzahlspiel“, sagte Trainer Willy Bauer, der mit der Strafenverteilung des Unparteiischen (30:12 zuungunsten des EVL) nicht unbedingt einverstanden war. „Wir haben da öfters eine unterschiedliche Auslegung gegenüber den Mannschaften gesehen.“ So sah es auch Andreas Pufal, der wegen Reklamierens eine zehn- Minuten Strafe kassierte, die den EVL auch nicht wirklich weiterbrachte, da die Gäste fortan mit vier Verteidigern der Offensivkraft der Mighty Dogs trotzten. Auf der anderen Seite hatten die Lindauer durch Mike Dolezal sogar eine große Chance zum Ausgleich. „Mit etwas Glück hätten wir tatsächlich das 2:2 machen können“, sagte Bauer, dessen Teams weiter fightete und zu Beginn des letzten Drittels nun auch gefährlicher vor dem Tor der Gastgeber auftauchten.

Dann schlug aber gleich dreimal das Pech zu: In der 45. Minute erzielten die Islanders ein halbes Eigentor zum 3:1, danach mussten Sie wegen einer sehr fragwürdigen Strafe in Unterzahl antreten. „Dabei ist dann auch noch Patrick Prell gefoult worden, was nicht geahndet wurde und Schweinfurt den Raum zum 4:1 schaffte“, sagte Bauer. Zehn Minuten vor dem Ende war die Partie gelaufen. „Man hat dann förmlich gespürt, wie die Luft raus war. Wir haben hart gearbeitet, sind dafür aber auch noch bestraft worden“, sprach Willy Bauer von einer schmerzhaften Niederlage, die Schweinfurt dann auch noch auf dem Papier mit drei weiteren Treffern in der Schlussphase zum deutlich zu hohen 7:1-Endergebnis unterstrich. Eine Niederlage, die die Islanders schnell wegstecken müssen.


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