Ein US-Boy für die Eisbären

Ein US-Boy für die EisbärenEin US-Boy für die Eisbären
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Der 27-Jährige, der aus Troy im US-Staat Michigan stammt und sowohl als Mittelstürmer als auch als Verteidiger spielen kann, ging zuletzt in der Saison 2009/10 in der vierten finnischen Liga für Kemi Lämärit auf Punktejagd und spielte zuvor unter anderem in der NCAA für das Buffalo State College. Der Wechsel von Paul Gagnon zu den Eisbären kommt nun dadurch zustande, dass seine Lebensgefährtin von ihrem Arbeitgeber für zwei Jahre nach Deutschland versetzt wurde und er sie während dieser Zeit begleitet.

Paul Gagnon belegt neben Mischa Zeller (Schweiz) und Ari-Pekka Viitasalo (Finnland) die dritte Ausländer-Stelle im Team der Eisbären. Da bei einem Spiel nur zwei ausländische Spieler aufs Eis gehen dürfen, wird immer einer der drei pausieren müssen. Trainer Kai Sellers hat die Qual der Wahl und wird wohl von Spiel zu Spiel rotieren lassen. „Bevor wir uns für Paul Gagnon entschieden haben, habe ich mit unserem bisher einzigen Ausländer Mischa Zeller gesprochen und habe mich vergewissert, dass es für ihn in Ordnung ist, wenn wir einen dritten Ausländer haben“, so Sellers.

Vor Paul Gagnon hatten die Eisbären für die neue Saison bereits Robin Platz (Jungfalken), Milan Liebsch (Lindau), Ari-Pekka Viitasalo (Närpiö/Finnland) und John Kraiss (Lippe-Hockey Hamm) verpflichtet.