EHC Zweibrücken siegt in Eppelheim mit 7:2

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Am gestrigen Sonntag haben die Cracks des EHC Zweibrücken das Abstiegsgespenst das wochenlang über ihren Köpfen schwebte vertrieben. Mit einem verdienten 7:2-Sieg beim EC Eppelheim ist der direkte Klassenerhalt in der Baden-Württemberg-LIga so gut wie sicher.

Von Beginn an diktierten die Hornets das Spielgeschehen und gingen durch Andre Nunold mit 2:0 in Führung, der zwei Fehler in der Eppelheimer Hintermannschaft eiskalt ausnutzen konnte. Als er nach einem Alleingang gefoult wurde, hatten die Hornets gar die Chance, das Spiel frühzeitig zu entscheiden. Aber Michael Neumann scheiterte am Eppelheimer Goalie. Mitte das ersten Drittels häuften sich dann die Strafzeiten auf Seiten der Hornets. Phasenweise sahen sich nur drei Hornetsakteure fünf Eppelheimer Angreifern gegenüber. Aber Steven Teucke im Tor der Hornets konnte mit einigen guten Paraden die Führung verteidigen, die bis zur ersten Pause Bestand haben sollte.

Direkt nach Wiederbeginn erhöhte Benjamnin Anken auf 3:0, als er einen Zuckerpass des besten Hornetsakteurs Tassilo Luft verwerten konnte. Lukas Srnka erzielte kurz darauf das 4:0. Eppelheim gab sich aber nicht auf und verkürzte auf 1:4. Die aufkeimende Hoffnung im Eppelheimer Lager machte erneut Lukas Srnka nur 18 Sekunden später wieder zunichte, als er den alten Abstand wieder herstellen konnte. Eppelheims Bester an diesem Abend, Junior Rene Sauer, war zum 2:5 erfolgreich. Kurz darauf erhielten die Hausherren gar einen Penalty zugesprochen. Sollte das Spiel nach der klaren Führung einen Wende nehmen? Aber der Pfosten des Hornetsgehäuses verhinderte Schlimmeres. Als kurz vor der Pause Michael Neumann den sechsten Treffer für die Hornets erzielte, waren die Hornets endgültig auf der Siegerstraße. Zu Beginn des letzten Drittels fingen sich die Hornets einige unnötige Strafzeiten ein. Eppelheim hatte die Chance im Powerplay das Spiel wieder etwas spannender zu machen. Aber vom gefürchteten Überzahlspiel der Eppelheimer aus vergangenen Zeiten war an diesem Abend nichts übrig geblieben. Ohne große Mühe überstanden die Hornets diese Situationen. Mitte des letzten Drittels machte Radovan Pastorek mit dem 7:2 endgültig den Sack zu.

Tore: 0:1 (1:40) Nunold, 0:2 (5:16) Nunold (Luft), 0:3 (20:35) Anken (Luft), 0:4 (23:59) Srnka (Neumann), 1:4 (29:31) Sauer (Braun, Rotsche), 1:5 (29:49) Srnka (Anken), 2:5 (34:03) Sauer (Birker, Gabler), 2:6 (36:26) Neumann (Luft), 2:7 (52:16) Pastorek (Luft).