EHC Zweibrücken besiegt Schwenningen

Hornets gewinnen letztes SaisonspielHornets gewinnen letztes Saisonspiel
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Am Sonntagabend hat der EHC Zweibrücken sein Heimspiel in der Meisterrunde der Baden-Württemberg-Liga gegen den Schwenninger ERC 1b vor 400 Zuschauern im Schlussspurt mit 7:5 gewonnen. Zehn Minuten vor Schluss sahen die Schwenninger noch wie der sichere Sieger aus, ehe die Hornets das Spiel noch drehen konnten.

Schwenningen kam zu Beginn besser ins Spiel und ging folgerichtig mit 2:0 in Führung. Bei den Hornets lief nicht viel zusammen. André Nunold konnte aus dem Gewühl heraus für die Hornets verkürzen. Plötzlich waren die Hornets hellwach. Phasenweise wurden die Gäste in ihrem eigenen Drittel eingeschnürt. Sie blieben aber bei ihren schnell vorgetragenen Kontern stets brandgefährlich. Nur eine Minute nach dem Anschlusstreffer sorgte Lukas Srnka für den Ausgleich. Und fünf Minuten vor der ersten Pause brachte Michael Neumann die Hornets zum ersten Mal an diesem Abend mit 3:2 in Führung.

Im zweiten Drittel wogte das Spiel hin und her. Beide Teams hatten Chancen Tore zu erzielen. Aber die beiden Goalies gehörten zu den besten Spielern ihrer Teams. Vor allem Schwenningens Niklas Schuler brachte die Hornets mit seinen Paraden schier zur Verzweiflung. Das Schwenninger Tor schien wie vernagelt. Nach zwei harrsträubenden Fehlern in der Hornets-Verteidigung konnte Schwenningen das Spiel wieder drehen und mit 4:3 in Führung gehen nach zwei Dritteln.

Im letzten Drittel drückten die Hornets mit Macht auf den Ausgleich. Aber mitten in die Drangperiode erhielt Schwenningen einen berechtigten Penalty zugesprochen, der vom ehemaligen Oberligaspieler Karsten Schulz zur vermeintlichen Vorentscheidung genutzt wurde. Das Spiel schien entschieden. Aber Radovan Pastorek konnte im Powerplay die Hornets sieben Minuten vor dem Ende wieder heran bringen. Nur eine Minute später glich Lukas Srnka für die Hornets aus. Die Zuschauer verwandelten die Halle in ein Tollhaus. Und nur zwei Minuten später erzielet der gleiche Spieler die erneute Führung für die Hornets. Auf den Rängen gab es nun kein Halten mehr. Die Zuschauer feuerten ihr Team pausenlos an. Aber der Erfolg hing am seidenen Faden zumal Schwenningen kurz darauf mit zwei Mann mehr im Powerplay mit Macht auf den Ausgleich drängte. Aber die Hornets kämpften bis zum Umfallen. 90 Sekunden vor Schluss konnten sie sich befreien und den pfeilschnellen Andre Nunold auf die Reise schicken. Aber er wurde regelwidrig am Torschuss gehindert. Es gab Penalty für die Hornets – und Lukas verwandelte zum 7:5. Minutenlang wurden die Hornets von ihren Fans danach gefeiert. hatten sie doch mit diesem Erfolg den Klassenerhalt sicher unter Dach und Fach gebracht.

Tore: 0:1 (1:54) Erlenbusch (Stöhr, Beiter), 0:2 (6:35) Schulz (Zappe, Eberhardt), 1:2 (10:40) Nunold (Luft), 2:2 (12:02) Srnka (Pastorek, Luft), 3:2 (15:13) Neumann (Hähn, Luft), 3:3 (25:50) Minervini (Schätzle), 3:4 (36:04) Schulz, 3:5 (49:01) Schulz (Penalty), 4:5 (53:07) Pastorek (Srnka), 5:5 (54:02) Srnka (Brüstle, Pastorek), 6:5 (56:00) Srnka (Pastorek, Nunold), 7:5 (58:32) Srnka (Penalty).