EHC testet gegen Liga-KonkurrentenEHC Waldkraiburg

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Sechs Spieler haben die Pfaffenhofener im vergangenen Sommer verlassen: Neben dem Kontingentspieler Scott Knowles, der in 40 Spielen 22 Tore erzielte und weitere 38 vorbereitete auch die Ur-Pfaffenhofener Sebastian Weicht und Philipp Spindler. Beide gehen ab diesem Jahr für den ESC Dorfen aufs Eis. Mit Stürmer Felix Berger verlor die Mannschaft von Trainer Heinz Feilmeier einen Stürmer an die Eisadler Dortmund, Angreifer Thomas Bauer ging zum Bayernligaaufsteiger nach Regen und Verteidiger  Andreas Geisberger spielt ab sofort für die Landsberg Riverkings in der Landesliga.

Neuverpflichtungen mussten somit her und die wurden auch getätigt: Sturm-Talent Dennis Sturm kam aus der Junioren-Bundesliga des Augsburger EV. Dort erzielte der erste 20-Jährige in 27 Spielen 62 Scorerpunkte (26 Tore). Von Zweitligist EV Landshut kam Stürmer Markus Welz, vom Bayernligisten TSV Peißenberg verschlug es Verteidiger Michael Fichtl an die Ilm. Einen neuen Kontingentspieler fanden die Ice Hogs in D.J. Turner. Der 23-Jährige kam von den Windsor Lancers aus der Liga der Ontario University Athletics, soll den Angriff beleben und dem ECP möglichst eine ähnlich erfolgreiche Saison wie im Vorjahr bescheren.

Da beeindruckte der EC Pfaffenhofen durch seine mannschaftliche Geschlossenheit und die daraus resultierende starke Leistung. Nach schwachem Start – unter anderem ein 0:12 in Sonthofen- stabilisierten sich die Ice Hogs und zogen gegen Ende der Hauptrunde nochmal richtig an. Man gewann acht der letzten 13 Spiele, darunter ein 18:2 gegen Nürnberg, ein 3:2 gegen Sonthofen und ein 5:3 gegen Memmingen. Völlig zu Recht lag Pfaffenhofen in der Endabrechnung auf Rang drei und überstand dann sogar die Aufstiegszwischenrunde mit Sonthofen, Miesbach, Buchloe und Peißenberg auf dem zweiten Platz. Gegen den späteren Meister und Aufsteiger Bayreuth fand der wilde Ritt des ECP auf der Erfolgswelle dann ein Ende, auch im Spiel um Platz drei gegen Memmingen hatte man ein Nachsehen.

Für den EHC Waldkraiburg wird die Partie in jedem Fall ein erster guter Test sein, nachdem die Partie im Trainingslager gegen den tschechischen Drittligisten Klatovy beim Stand von 3:2 für den EHC abgebrochen wurde und man am vergangenen Wochenende gegen den starken Oberligisten Deggendorf Fire mit 5:9 unterlegen war. Ob Neuzugang Max Kaltenhauser sein erstes Pflichtspiel für die Löwen absolvieren können wird, scheint mehr als unsicher. Der 32-Jährige, der im Sommer vom EHC Klostersee kam, ist nach einer Verletzung in der vergangenen Woche erst wieder ins Training eingestiegen und Löwen-Trainer Petr Vorisek wird hier wohl nichts riskieren wollen.

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