ECDC will am Sonntag in Germering punktenECDC Memmingen

ECDC will am Sonntag in Germering punktenECDC will am Sonntag in Germering punkten
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Vor den Toren Münchens wollen die Allgäuer unbedingt punkten, um in der Bayernliga oben dabei zu bleiben. Begleitet wird das Team wieder von einem großen ECDC-Fanbus, Spielbeginn im Germeringer Polariom ist um 17.30 Uhr.

Wie die Indians hatten auch die Wanderers aus Germering am Freitagabend spielfrei. Der Grund dafür war freilich ein anderer: Während die Oberbayern aufgrund der bisher ungeraden Zahl an BEL-Teams ohnehin keinen Gegner im Terminplan hatten, fiel das Heimspiel des ECDC gegen Königsbrunn kurzfristig aus. Am Mittwoch hatten die Pinguine das Handtuch geworfen und ihre erste Mannschaft wie berichtet vom Spielbetrieb abgemeldet. Klar, dass man bei den Indians-Verantwortlichen darüber alles andere als erfreut war. Durch den Rückzug entging den Memmingern nicht nur ein fest eingeplantes Heimspiel zur besten Eishockeyzeit, sondern auch die Chance auf einen weiteren Sieg und drei wichtige Punkte im Kampf um die oberen Tabellenplätze. In einer ersten offiziellen Verlautbarung hat der bayerische Eissportverband angekündigt, dass alle Spiele der Königsbrunner aus der Wertung genommen werden, also auch der 4:2-Auswärtssieg der Gefro Indians vom letzten Oktober.

Umso wichtiger ist es nun deshalb, am Sonntag hochkonzentriert an die Aufgabe in Germering heranzugehen und dort Zählbares mit nach Hause zu nehmen. Die Gastgeber konnten im bisherigen Saisonverlauf erst zwölf Punkte sammeln und sind auf dem 13. Platz zu finden. Dennoch ist die Mannschaft besonders im heimischen Polariom ein äußerst unangenehm zu spielender Gegner. Dort wird um jeden Zentimeter Eis gekämpft, so dass fast alle Spiele mit einem sehr knappen Ergebnis enden. Große Stars sucht man bei den Münchner Vorstädtern vergeblich im Kader, ähnlich wie bei den Indians setzt man auf eine sehr junge Mannschaft. Das Team von Trainer Brian Ashton stützt sich auf eine stabile Defensive um den starken Goalie Christoph Schedlbauer und US-Verteidiger Lucas Chavira Schramm. Im Sturm führt Routinier Oliver Wälde. Erst kürzlich verstärkte sich der Wanderers-Angriff noch mit Christian Czaika vom West-Oberligisten Neuwied. Damit die Oberbayern nicht zur Stolperfalle für die Indians werden, muss sich die Mannschaft von Jogi Koch und Co-Trainer Werner Tenschert auf ein hart geführtes, enges Match einstellen. Zur Unterstützung wird auch wieder ein Fanbus eingesetzt, zu dem sich die Memminger Fans unter der Handynummer 0160/7856269 noch anmelden können. Weitere Infos dazu gibt es auch im Internet auf www.memmingen-indians.de.