ECDC unterliegt Landesligisten

Trainer-Duo macht weiterTrainer-Duo macht weiter
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Am Sonntagabend gastierte mit dem EV Lindau der Topfavorit auf den Aufstieg in die Bayernliga am Hühnerberg. Die Memminger Indians, die ohne die Verletzten Helge Pyka, Jim Nagle und Markus Kerber antraten, unterlagen mit 1:5 (0:3, 1:1, 0:1). Dafür wirkte mit Robert Balzarek ein Verteidiger mit, mit dem die Indians in Verhandlungen stehen.

Von Beginn an zeigte sich, warum der EV Lindau zum Favoriten der Landesliga erkoren wurde. Nach nur 19 Sekunden wurde Patrick Vetter im Indians- Kasten erstmals geprüft. Die Islanders weiter am Drücker, und

als die Memminger Hintermannschaft die letzte Konsequenz vermissen lies, netzte Timo Krohnfoth zum 1:0 für die Gäste ein. Nur 70 Sekunden später lauerte David Volek an der blauen Linie, wurde mustergültig

bedient, und schloss den Alleingang zum 2:0 für den EVL ab. Die Indians nun in Überzahl konnten sich im Angriffsdrittel festsetzten. Manne Jorde scheiterte mit seinem Schuss am Lindauer Pfosten. Die Gäste vom Bodensee zeigten sich wenig beeindruckt, und spielten forsch nach vorne. Als Armin Ullmann seine Strafe absaß, setzten sich die Islanders sofort fest, und nach nur 17 Sekunden hämmerte Pavel Mojtek den Puck zum verdienten 3:0 in die Maschen. Gerade mal zehn Minuten waren gespielt.

Im Anschluss war das Spiel geprägt von zahlreichen Strafen auf beiden Seiten, und ein rechter Spielfluss wollte bis zur ersten Sirene nicht mehr aufkommen. Im Mitteldrittel sollte es also besser laufen für die Indians, doch ein katastrophaler Abwehrfehler bescherte dem EVL in der 23. Minute das 4:0. Nutznießer war Dominic Mahren. Vor Allem auf Seiten der Gäste häuften sich nun die Strafen, doch auch bei einer 5:3-Überzahl konnten die Memminger nichts Zählbares herausholen, wirkten meist ideenlos. Die Islanders überließen nun den Hausherren das Feld, und als Tim Tenschert in der 35 Minute einen Schuss von Max Holzmann ins Tor abfälschte stand es 1:4 aus Memminger Sicht. Die Indians nun kurz im Aufwind, doch Mike Dolezal konnte mit seinem Penalty den starken Waldemar Quapp im Lindauer Gehäuse nicht überwinden, und es blieb beim 1:4. So ging es dann auch zum zweiten Pausentee. Im Schlussdrittel änderte sich wenig am Spiel. Viele Strafzeiten, jederzeit gefährliche Gäste und eine Heimmannschaft die den Beweis des höherklassigen Teams mehr als schuldig blieb. Beweis hierfür ist auch das 1:5, bei dem David Volek eine blitzsaubere Kopie seines ersten Treffers zeigte und wiederum einen Alleingang abschloss. Kamen die Indians mal aussichtsreich vors Tor, fanden sie im glänzenden Quapp ihren Meister.