ECDC trifft auf direkte Konkurrenten

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Auch an diesem Wochenende haben die Indians wieder mit diversen verletzten bzw. angeschlagenen Spielern zu kämpfen. Zu den langzeitverletzten Jürgen Wiese und Ricardo Lorenz, die sicher ausfallen werden, kommt wahrscheinlich auch diesmal wieder der schon lange vermisste Derek Switzer hinzu, der nach wie vor mit seinem Muskelriss zu kämpfen hat. Sein Comeback-Termin ist ungewiss. Ebenfalls seit dem letzten Wochenende auf der Verletztenliste steht Verteidiger Marc Stotz (Knie). Sein Einsatz ist ebenso fraglich wie der von Andreas Börner, der seit dem Schongau-Spiel nach einem Schlag auf die Hand Probleme hat.

Dass die Indians aber auch dieses Verletzungspech gut wegstecken können, beweisen die letzten Wochen in denen das Team von Sieg zu Sieg eilt und nun schon auf dem sechsten Tabellenplatz angekommen ist. Trainer Werner Tenschert will diesen Aufwärtstrend auf jeden Fall nutzen und die Serie möglichst noch lange fortführen.

Der Freitags-Auswärtsgegner Königsbrunn liegt den Memmingern die letzten Jahre überhaupt nicht und so ging man meist als Verlierer vom Eis. Die Pinguine sind gut aus den Startlöchern gekommen und verbuchen wie der ECDC bereits 20 Punkte. Die Königsbrunner konnten sich vor der Saison die Dienste vom letztjährigen Erdinger Erfolgstrainer Petr Vorisek sichern, was sich auszuzahlen scheint. Ein Wiedersehen gibt es mit Ex-Indians Torhüter Dominik Wagner und dem starken Talent David Vychiclo, die nun beide in Königsbrunn ihr Können zeigen. Top-Scorer der Pinguine ist der Tscheche Jan Fadrny, der bislang eine starke Spielzeit absolviert.

Am Sonntag um 18.30 Uhr kommt dann mit dem EV Germering eine der großen Überraschungsmannschaften der Saison an den Hühnerberg. Die Gäste stehen nur knappe zwei Punkte hinter Platz acht und galten vor der Saison eigentlich als klarer Abstiegskandidat. Der langjährige Trainer Brian Ashton hat aber ein echtes Team gebildet und die Mannschaft sorgt Woche für Woche für großes Staunen unter den Experten. Teils routinierte Abgänge kompensierte man hauptsächlich mit jungen, hungrigen Talenten, die ihre Aufgabe bisher mehr als nur ordentlich erledigen. Top-Scorer ist momentan Christian Meier, der zusammen mit Ex-Profi Oliver Wälde die Hauptlast im Wanderers-Angriff trägt.