ECDC spielt gegen direkte Konkurrenz

ECDC spielt gegen direkte KonkurrenzECDC spielt gegen direkte Konkurrenz
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Um diesen Abstand zu verkürzen müssen die Indians punkten – und genau das haben die Schützlinge von Trainer Werner Tenschert am Wochenende vor. Hoffnung sollten vor allem die Leistungen vom letzten Wochenende geben. Wenn man dort anknüpfen kann, sollten Punkte im Bereich des möglichen liegen. Verzichten müssen die Maustädter weiterhin auf den Langzeitverletzten Jürgen Wiese (Knie) und Routinier Derek Switzer (Muskelriss). Bei Switzer will man kein Risiko eingehen und hofft darauf, dass er seine langwierige Verletzung nun endlich richtig auskurieren kann. Nächste Woche ist wegen des Deutschland Cups in München spielfrei – danach sollte er dem Team endlich wieder verletzungsfrei helfen können.

Am Freitag geht es für die Indians nach Peißenberg (Spielbeginn 19.30 Uhr). Die Gastgeber haben ähnlich wie die Indians den achten Platz als Ziel und liegen aktuell einen Punkt hinter dem ECDC. Die „Eishackler“ mussten in den ersten Spielen einige empfindliche Niederlagen hinnehmen und tauschten vorletzte Woche schon ihren Trainer aus. Großer Rückhalt im Tor der Peißenberger ist Felix Barth, den es für die Indians zu überwinden gilt. Die Kontingentstelle nimmt der Kanadier Darren McKague ein, der im Sommer in Memmingen ein Probespiel absolvierte und letztlich nicht verpflichtet wurde. Die letzten Jahre sahen die Memminger meist schlecht in Peißenberg aus, dass soll sich morgen ändern. Auch ein Fanbus begleitet die Indians dafür nach Peißenberg. Anmeldungen sind unter Tel.: 0160/7856269 noch möglich.

Am Sonntag (18.30Uhr) kommt dann der TEV Miesbach an den Hühnerberg. Die Gäste aus Oberbayern gelten für viele Experten als der Top-Favorit auf den Meistertitel. Diese Vorschusslorbeeren bekommen dem Team anscheinend nicht, und so steht man nur einen Punkt besser als die Indians da. Der im Sommer neu gekommene Trainer Rudi Sternkopf zog bereits die „Reißleine“ und trat auf eigenen Wunsch zurück. Sein Nachfolger ist der in Miesbach bestens bekannte Josef Schlickenrieder, der aber auch mit einem Null-Punkte-Wochenende keinen guten Einstand gab. Diese sportliche Talfahrt ist kaum zu erklären, wenn man sich den Kader der Miesbacher ansieht. In allen Mannschaftsteilen ist man gleichermaßen stark besetzt und so weiß keiner im Moment so recht, an was dieser Negativtrend liegt. Die Memminger Verantwortlichen hoffen auf ein gut besuchtes Heimspiel, um dem Gegner die Punkte abzuknöpfen.