EAS empfängt Bad Wörishofen zum Duell um Platz zweiEA Schongau

EAS empfängt Bad Wörishofen zum Duell um Platz zweiEAS empfängt Bad Wörishofen zum Duell um Platz zwei
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Denn beide Vereine schickten heuer sehr junge Teams ins Rennen – und beide überzeugten bislang absolut. Am Freitag, 18. Januar, 19.30 Uhr stehen sich die EA Schongau ud der EV Bad Wörishofen gegenüber.

Die Wölfe aus Bad Wörishofen, die die EAS inzwischen vom Rang zwei verdrängt haben, agierten dabei etwas torhungriger (117 Tore) als die EAS (96 Tore), haben aber andererseits mehr Gegentreffer (90) als die Mammuts (72) einstecken müssen. Zuletzt gewannen die Wörishofer auch bei den extrem heimstarken Fürstenfeldbrucker Crusaders deutlich mit 9:4.

Topscorer der Wölfe sind dabei zwei ehemalige Bundesliga-Juniorenstürmer aus Kaufbeuren  - Christoph Heckelsmüller hat schon 20 Tore erzielt und 12 vorbereitet – Patrick Münch bei geschossenen 14 Toren 21 andere vorbereitet. Dazu noch Ex-EAS-Torjäger Robert Linke, mit inzwischen 27 Jahren schon fast ein Routinier im EVW-Team. Kapitän Bernd Schweinberger (33) gehört ebenso wie Franz Schmidt (15 Tore) oder der Juniorenstürmer Peter Brückner (9 Tore) zum torgefährlichen Angriff der Wölfe. Im Tor bilden Andreas Nick und Zugang Patrick Zibrowius aus Buchloe das gesetzte Duo. In der Abwehr geben die Ex-ESVK- Spieler Andreas Walther und  Mario Kozlovsky  den Rückhalt. Trainiert wird das Überraschungsteam, das im Vorjahr noch um den Klassenerhalt bangen musste von Ex-Spieler Andreas Schweinberger.

Im Hinspiel hatte die EAS immer wieder Probleme mit dem schnellen Spiel der Wölfe und auch diesmal sind die Vorzeichen nicht gerade günstig für das Team von Trainer Robert Kienle. Denn wie in letzter Zeit gewohnt, sieht es im Training der Mammuts recht übersichtlich auf der Eisfläche aus – maximal zwei Reihen in wechselnden Zusammensetzungen versuchen Spielzüge, um mit viel Glück in ähnlicher Aufstellung auch am Wochenende auflaufen zu können. Aber neben den verletzten Norbert Löw, Christoph Heger, Tobias Findl und Stefan Schäller fehlten nun auch immer wieder kranke Spieler und Schichtdienstler in den Übungen – eingespielte Reihen ist derzeit „Wunschdenken“.

Einzig positiver Aspekt derzeit ist, dass der Spielplan die nächste Zeit nur eine Partie am Wochenende vorsieht, so dass die Kräfte etwas geschont werden.

Aber es gibt auch erfreuliche Meldungen aus dem Lager der EA Schongau. Der Motor der Eismaschine ist inzwischen dank des Engagements von Ex-EAS-Goalie Max Becher bestens repariert und schnurrt wie ein Kätzchen  – und die Zamboni-Leihgabe aus Hohenfurch, die über die ganzen Feiertage ihren Dienst brav in der Schongauer Halle verrichtet hat, ist inzwischen wieder im heimatlichen Natureisstadion. Gerade rechtzeitig – denn es wird kälter und der SV Hohenfurch hofft auf eigenes Eis.