EAS auf Reisen – zweimal auf fremden EisEA Schongau

EAS auf Reisen – zweimal auf fremden EisEAS auf Reisen – zweimal auf fremden Eis
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Schlecht in die Saison gestartet sind die Burgauer. Zwar ist man wegen der späten Eisbereitung im offenen Burgauer Stadion das schon gewohnt, jedoch bis zum letzten Wochenende stand nur ein magerer Punkt auf der Habenseite der Eisbären – ein 5:5 gegen Aufsteiger Inzell. Jedoch am letzten Freitag demontierte der ESV den eigentlich heimstarken EHC Bad Aibling in eigener Halle mit 8:2. Die Mammuts sind also gewarnt, die Eisbären sind nicht mehr so einfach zu erledigen.

Traditionell profitieren die Burgauer von Spielern aus dem Augsburger bzw. Königsbrunner Nachwuchs. Und mit dieser höherklassigen Erfahrung verstärkt sollte der ESV keinesfalls am gegenwärtigen Tabellenstand gemessen werden. Vor der Saison gab es ja ein Wechselspiel zwischen EAS und ESVB – Nachwuchstrainer Kamil Drimal (EAS-Kleinschüler) wechselte als Kontingentspieler nach Burgau und verstärkt dort die Defensive – dafür wechselte Alexander Chaloupka zur den Mammuts. Jedoch teilten die beiden ein weiteres „Schicksal“ – Verletzung.

Während Kamil Drimal nun wieder spielen kann, ist für den neuen Schongauer Verteidiger die Saison wegen einer Mittelfußverletzung wohl schon gelaufen. Und noch ein weiterer Schongauer kennt den ESV bestens – Svatopluk Merka spielte schon als 19-jähriger für die Burgauer in der Landesliga und erzielte damals 27 Saisontore. 

Weitere Leistungsträger der Eisbären sind u. a. Verteidiger Dominic Erhard (Königsbrunn), Christian Sohlmann. Im Angriff führt der Ex-Königsbrunner Patrick Ullmann mit 18 Scorerpunkten die interne Wertung an, gefolgt von Frank Kozlovsky (8 Tore – 14 Punkte) und Tim Bertele. Routinier Roman Mucha spielt inzwischen als Eishockey-Deutscher , fiel aber zuletzt verletzt aus (13 Punkte aus nur 7 Spielen).

Einen starken Einstand feierte Neuzugang Alexander Rehle. Der Augsburger, der schon einmal beim EC Peiting aktiv war, kam vom finanziell „klammen“  ESV Königsbrunn und führte sich in Bad Aibling gleich mit vier Toren ein.

Zu ungewohnt später Stunde für ein Sonntagsspiel (19.30 Uhr) tritt die EAS in Peißenberg gegen die NatureBoyz aus Forst zum Landkreisderby an.      

Der SC Forst spielt eine starke Saison und belegt mit ausgeglichenem Punktekonto einen guten Mittelfeldplatz (Rang 6). 14:14 Punkte mit 54:50 Toren aus 14 Spielen – die Naturburschen sind besonders im heimischen (Peißenberger) Stadion eine Macht (10:6 Punkte) und mussten sich dort lediglich dem EV Pfronten und dem HC Landsberg (jeweils 3:5) beugen.

Ein Erfolgsgarant ist Ex-EAS-Goalie Max Bergmann – und was der kann weiß man bei der EAS zu genau. Als Scorer sind bei den Forstern Thorsten Stranninger  (13 Tore und 14 Vorlagen), sowie Martin Kirschner (8 Tore – 4 Vorlagen) die auffälligsten Spieler. Weitere Leistungsträger sind u. a. der Ex-Peißenberger Manfred Guggemos (Verteidigung), sowie einige Spieler, die auch schon das Trikot der EAS trugen, wie etwa die Abwehrspieler Christian Kratzmeir und Armin Dallmyr oder Stürmer Sascha Stürzl, sowie Allrounder Manuel Weninger.

Und dass die Forster bei einem Derby mit „150 Prozent“ Einsatz gehen werden macht die Sache für die personell nicht gerade üppig besetzte EAS nicht einfacher. Sportlich gesehen bräuchte die EAS nicht unbedingt Neuzugänge. Ein guter zweiter Tabellenrang mit einer stark verjüngten Mannschaft und viele Juniorenspieler  auf Stammplätzen  - bislang läuft es Wunschgemäß bei den Mammuts. Jedoch gerade die Junioren sind oft dreimal – so auch diese Wochenende (Samstag in Oberstdorf/Sonthofen) im Einsatz und verletzungs- und krankheitsbedingt, bzw. durch Schichtdienst wird der kleine Kader oft weiter ausgedünnt.

So wird auch dieses Wochenende Trainer Robert Kienle mit einer sehr überschaubaren  Truppe auf Reisen gehen müssen.