EA Schongau entscheidet das Aufsteiger-Duell für sich

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Nachdem die letzten Tests immer schon im ersten Drittel verloren gingen, forderte Trainer Heinz Feilmeier von seinem Team mehr Wachsamkeit in den Anfangsminuten. So war der Auftakt auch etwas abwartend, mit Vorteilen für die Mammuts. Dies war in der 13.Minute erstmals auch zählbar. Julius Sinkovic traf nach Vorarbeit von Tobias Feilmeier und Matthias Brahmer zum 1:0. Zwar hatten die Schongauer weitere gute Chancen, doch Nürnbergs Torhüter Tobias Güttner hielt sein Team im Rennen.

Wenig Tore – ohne Spannung. Bis Ende des Mittelabschnitts hatte die EAS zwar die bessern Chancen und die größeren Spielanteile, doch ohne sich absetzen zu können. So blieb die Gäste immer kontergefährlich.   Erst ein Überzahlspiel der Mammuts in der 38. Minute brachte das 2:0. Über Kapitän Matthias Brahmer und Julius Sinkovic kam die Scheibe zum Torschützen Norbert Löw. Und als kurz vor der Pause Julius Sinkovic auf 3:0 erhöhte, war die Perspektive für das Auftaktspiel nicht schlecht, zumal die Gäste nun wenig diszipliniert agierten.

So kam die EAS zu Beginn des Schlussdrittels in Überzahl. Als kurz darauf ein weiterer Nürnberger auf die Strafbank musste –nutzte Matthias Brahmer den freien Raum zum 4:0 (42.). Aber noch reicht die Konzentration der Mammuts nicht über die volle Distanz. Mit zwei Mann weniger auf dem Eis musste Schongaus Goalie Bastian Hohenester erstmals hinter sich greifen – 4:1 (45.). Ebenfalls in Unterzahl das 4:2 der Gäste in der 49. Minute. Der Sieg der Mammuts würde doch nicht in Gefahr geraten? Doch auch die Schongauer nutzten die Überzahlspiele. Das nächste dauerte nur 4 Sekunden. Bullygewinn – Tobias Feilmeier auf Julius Sinkovic – weiter zum Verteidiger Mathias Schuster und dessen trockener Schuß passte genau zum 5:2 in den Winkel (54.). Den Schlusspunkt setzte In der 55. Minute Oliver Glöckner nach toller Vorarbeit von Benjamin Röhling und Fritzi Weinfurtner. Am Ende wäre sogar noch ein höherer Sieg möglich gewesen, zumal sich die Gäste durch rüdes Einsteigen weiterhin schwächten. In der Schlussminute holte sich Nürnbergs Kontingentspieler Bobby Hughes mit seiner zweiten Disziplinarstrafe in einer Partie sogar noch eine Spieldauerstrafe ab.

Einziger Wermutstropfen: die viel zu geringe Zuschauerzahl. Nur etwa 200 Gäste auf den Rängen ist noch nicht bayernligareif.