Durchwachsener Start der Wagnerstädter

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Gegen den EV Pfronten übten die Wagnerstädter erwartungsgemäß gleich Druck aus und gingen in der achten Spielminute in Führung. Geigenmüller blieb nach einem Solo noch hängen, doch Bartosch staubte zum umjubelten 1:0 ab. Eher überraschend fiel dann der Ausgleich nach einem Potac-Schnitzer unmittelbar vor dem eigenen Gehäuse (14.). Der starke Mikesz brachte die Tchoudinov-Schützlinge aber rechtzeitig vor dem ersten Pausentee wieder in Front, als er den Puck aus kurzer Distanz rechts oben versenkte (19.)

Im zweiten Drittel war Mikesz per Abstauber erneut erfolgreich (23.), ehe Potac seinen Fehler aus dem ersten Abschnitt wettmachte und zum 4:1 einnetzte (25.). Als der ebenfalls auffällige Bartosch per Direktabnahme nach Mikesz-Zuspiel auf 5:1 erhöhte (37.), schien die Messe gelesen. Doch ein Pfrontener Doppelschlag innerhalb von 14 Sekunden (38.) zum 5:3 machte die Sache wieder spannend.

Heikel wurde es, als die Tigers eine 3:5-Unterzahlsituation zu überstehen hatten. Doch Pfronten machte zu wenig Druck und so geriet der Sieg der Gelb-Schwarzen nicht in Gefahr. Die tonangebende zweite Reihe machte schlussendlich auch den Deckel drauf, als Geigenmüller eine Kombination über Bartosch und Mikesz zum 6:3-Endstand abschloss (52.). Neben den Torschützen konnte sich beim EHC vor allem Junior Masel in Szene setzen, der mehrmals entschlossen den Abschluss suchte.

Am Sonntagaabend in Memmingen war hingegen rein gar nichts zu holen für die Tchoudinov-Mannen. Vielmehr konnte man sich bei Tigers-Torsteher Sievers bedanken, dass es letztendlich „nur“ beim 2:7 (0:1, 1:3, 1:3) aus Bayreuther Sicht blieb. Die Indians-Paradereihe um Switzer, Newhook und Löhle war zu keiner Zeit in den Griff zu bekommen und sammelte alleine 14 Skorerpunkte an diesem Abend. Mikesz und Mayer sorgten vor knapp 1000 Zuschauern für die Ehrentreffer der Bayreuther.

Am kommenden Doppel-Spieltag steht für die Tigers zunächst die Auswärtsfahrt zum Derby nach Schweinfurt auf dem Programm, ehe es am Sonntag vor heimischem Publikum gegen den Höchstadter EC mit Ex-Tiger Sergej Hausauer geht. Dann gilt es nicht zuletzt die Scharte aus Memmingen auszuwetzen.