Dritter Sieg in Folge

Indians zu Gast bei den Black HawksIndians zu Gast bei den Black Hawks
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Die Black Hawks Passau haben

nach ihrem perfekten Bayernligastart in Erding nachgelegt. In einem Spiel zweier

gleichwertiger Mannschaften konnten die Hawks Fehler der Gastgeber und gewannen

beim TSV mit 3:2. Die Hawks waren in den ersten zehn Minuten das optisch bessere

Team. Klare Torchancen blieben trotzdem Mangelware, es sollte sich rächen. Als

der Ex-Erdinger Christian Mitternacht in die Kühlbox geschickt wurde, drehte

sich das Spiel (10.). Ab diesem Zeitpunkt machten die „Weißbierstädter“ Druck,

sie wurden dafür auch belohnt. Eine 3:5-Unterzahlsituation überstanden die Hawks

zwar schadlos, wenige Sekunden nachdem Alex Piskunov wieder auf dem Eis war,

jubelten aber die Gastgeber. Robert Steinmann wurde an der blauen Linie

angespielt, die freie Schussbahn nutzte der Routinier und donnerte die Scheibe

ins Tordreieck (15.). Den zweiten Abschnitt durften die Hawks gleich mit zwei

Mann mehr auf dem Eis beginnen. 40 Sekunden reichten aber nicht, um zum

Ausgleich zu kommen. Die vielen Passauer Schlachtenbummler wurden bis zur 29.

Minute auf die Folter gespannt. Popp zielte nur knapp neben das Tor, Fries war

zur Stelle und drückte den von der Bande zurück springenden Puck zum Ausgleich

über die Linie. Zuvor hatten die Hawks allerdings Riesendusel. In Unterzahl

rettete der Pfosten für den bereits geschlagenen Daniel Huber. In der 38. Minute

nutzen die Hawks die Führung im Powerplay. Toth stand goldrichtig vor dem Kasten

und schob die Scheibe am Keeper vorbei ins Netz. Über die Führung konnten sich

die Hawks aber nur kurz freuen, wenige Sekunden vor der zweiten Pause kamen die

Gastgeber zum Ausgleich. Kößl und Huber standen sich bei einem Abwehrversuch

gegenseitig im Weg, so hatte Breiteneicher keine Mühe zu verwandeln. Im

Schlussabschnitte machte sich zu wiederholten Mal die konditionelle

Überlegenheit der Passauer bemerkbar. Auch weil Trainer Keresztes vier

ausgeglichen besetzte Sturmreihen aufs Eis schicken konnte. Diesmal richteten es

die Piskunov-Brüder und Fabian Hadamik. So sorgte Alex Piskunov in der 44.

Minute für den Siegtreffer. Tore: 1:0 (14:43) Steinmann (Jirik), 1:1 (28:07)

Fries (Popp, Toth), 1:2 (37:41) Toth (Schreyer, Popp), 2:2 (39:18) Breiteneicher

(Jirik, Borrmann), 2:3 (43:53) S.Piskunov (Hadamik). Strafen: Erding 14, Passau

14. Zuschauer: 551.