Die Löwen im Doppelpack

Die Löwen im DoppelpackDie Löwen im Doppelpack
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Zum ersten Mal in seiner Geschichte musste der Meister von 2008 vor eineinhalb Jahren den sportlichen Abstieg in die Landesliga hinnehmen. In Waldkraiburg sah man das eher als Betriebsunfall an, und da spricht einiges dafür. Denn der sofortige Wiederaufstieg gelang, wenn auch erst am Grünen Tisch, nachdem man den Finaleinzug gegen Nürnberg verloren hatte. Nun sind die Löwen wieder da und spielen so auf, als ob sie nie weggewesen wären. Nach der Auftaktniederlage in Bayreuth gab es eine stolze Serie von acht Siegen, was für einige Wochen den dritten Platz bedeutete. Momentan ging die Spur etwas verloren: Ein Wochenende mit null Punkten in Weiden und gegen Sonthofen ließ den Vorsprung auf den neunten Rang wieder zusammenschmelzen.

Schon zuvor hatte man die Mannschaft verjüngt und ihr jetzt mit dem früheren Dorfener Jan Smolko einen neuen Trainer verpasst. Martin Führmann kehrte nach einjährigem Abstecher von den Eispiraten mit zurück und beweist nun wieder im Löwendress seine Stürmerqualitäten. Dazu kamen die Brüder Alexej und Sergej Piskunov, Verteidiger Marc Lenczyk aus Trostberg und mit Patric Scharnagl (EHC Klostersee) ein neuer Goalie. Toll in Form zeigt sich vor allem Daniel Hämmerle, der vor vier Jahren für eine Saison bei den Mighty Dogs spielte und bereits in der Landesliga Topscorer der Oberbayern war. Nicht zu vergessen das Schweinfurter Eigengewächs Fritz Geuder, nun im zweiten Jahr für den EHC tätig. Die Löwen stellen das bisher drittbeste Auswärtsteam nach Schweinfurt und Sonthofen; gegen die Dogs ist das Konto fast ausgeglichen – bei Aufeinandertreffen in den letzten Jahren gewann in der Regel jeder seine Heimspiele. Ausgenommen die Meistersaison der Waldkraiburger, da holten sie sich auch im Icedome die Punkte.

 „Ihre Siegesserie am Anfang spricht für sich. Aber ein Selbstläufer wird es mit Sicherheit nicht werden. Gerade zu Hause dürfen wir keine Zweifel aufkommen lassen, dass wir als Sieger das Eis verlassen wollen. Außerdem weiß der ein oder andere Spieler ganz genau, dass wir von der Leistung in den letzten Spielen nicht angetan waren“, will Schweinfurts sportlicher Leiter Steffen Reiser diese Bilanz verbessert sehen. Dabei wird auch einiges darauf ankommen, ob die zuletzt angeschlagenen Löwen Martin Führmann und Kapitän Peter Richter am Wochenende an Bord sein können.

In dieser Hinsicht sieht es bei den Dogs gut aus: Jens Feuerfeil, der nach seinem grippalen Infekt noch Probleme mit den Atemwegen hatte, kann am Freitag wieder spielen, ebenso soll Pascal Schäfer demnächst seine ersten Einsätze bekommen. Damit wird es wieder enger im Kader, was Steffen Reiser ganz recht ist: „Viktor hat also die Möglichkeit auf mangelnde Einstellung und Konzentration einzelner angemessen zu reagieren.“

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