Die Hoffnung keimt in Königsbrunn

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Das zarte Pflänzchen der Hoffnung keimt weiter beim ESV Pinguine Königsbrunn. Die Spieler von Trainer Marian Hurtik konnten am Sonntagabend mit einem 4:3 (1:0, 2:1, 1:2) gegen den ESC Dorfen den achten Heimsieg einfahren. Dennoch war Hurtik nach Spielende nicht allzu einverstanden mit seiner Mannschaft. „Es war unfassbar, welche Torchancen meine Spieler ausgelassen haben“, so der Trainer. „Statt mit sieben oder acht Toren zu führen, haben wir am Ende nicht einmal den direkten Vergleich gewinnen können.“ Ähnlich sah es Gästecoach Brad Scott, der seinem Torwart ein Extralob aussprach: „Lachauer hat uns im Spiel gehalten, denn Königsbrunn hätte auch mit 7:1 oder 8:1 führen können und keiner hätte meckern dürfen.“

Während die Gäste das Spiel mit nur zwei Punkten Rückstand auf Platz acht begannen, standen die Pinguine von Beginn an unter enormen Druck. Dennoch machte der ESV sofort das Spiel und Dorfen hatte mächtig Mühe den Angriffswirbel zu bremsen. Es sollte der Anfang einer Partie des Verzweifelns werden, denn die Spieler begannen früh die ersten guten Chancen zu vergeben. In der achten Minute wurde Andreas Klundt bei einem Alleingang unfair gebremst und es gab Penalty. Dabei bewies Klundt Charakter, nahm sich der Aufgabe selbst an und verwandelte sicher zur verdienten Führung. In den folgenden Minuten blieb Torwart Heringer nahezu beschäftigungslos, während Lachauer über sich hinauswuchs.

Die Pause schien die Pinguine keineswegs zu stören, denn es spielte weiter nur der ESV. Die Scheibe wollte aber trotz bester Möglichkeiten nicht ins Tor. Nach knapp 30 Minuten hatte Hurtik, der auf der Bank in unbekannter Manier tobte und zeterte, die Nase voll und nahm eine Auszeit. Diese Maßnahme ging jedoch nach hinten los, denn kurz darauf glich Dorfen aus. Erneut zeigten die Rot-Weißen nun ihre größte Stärke, die eigene Moral. Trotz des ernüchternden Gegentreffers rollte weiter Angriff auf Angriff. In der 38. Minute folgte endlich die Belohnung, als Benjamin Arnold zur erneuten Führung einnetzte. Acht Sekunden vor Drittelende reihte sich Toptorschütze Robert Franc in die Reihe der Torschützen ein.

Keine fünf Minuten waren in Abschnitt drei gespielt, ehe auch Patrick Ullmann jubeln konnte. Dorfen war scheinbar geschlagen. Doch statt den berühmten Sack endgültig zuzumachen wurde weiterhin fahrlässig mit den eigenen Chancen umgegangen. So konnte Dorfen in der 56. und 59. Minute Überzahlspiele zum Anschluss nutzen. Damit wurde das Spiel unnötig spannend, doch das Team brachte den Sieg heim. Der Rückstand auf Dorfen wurde somit auf einen Punkt verkürzt, allerdings blieb der Abstand (fünf Punkte) auf Schweinfurt und Platz acht gleich.

Tore: 1:0 (8.) Klundt, 1:1 (32.) Koß, 2:1 (38.) Arnold, 3:1 (40.) Franc, 4:1 (45.) Ullmann, 4:2 (56.) Findeis, 4:3 (59.) Gray. Strafen: Königsbrunn 18, Dorfen 18.

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