Die fehlende Eispraxis machte sich bemerkbarEA Schongau

Die fehlende Eispraxis machte sich bemerkbarDie fehlende Eispraxis machte sich bemerkbar
Lesedauer: ca. 1 Minute

Die Gäste aus Landsberg wurden ihrer Favoritenrolle gerecht, setzten den Mammuts mit körperbetonten Spiel und Forechecking schwer zu. Hier zeigte sich der Vorteil des längeren Eistrainings am Deutlichsten, zumal sich bei der EAS schonungslos die noch bestehenden Abstimmungsprobleme, insbesondere in der Defensivarbeit zeigten. Dennoch, auch wenn schon wieder kritische Stimmen von der Tribüne zu hören waren, man steht ja erst am Anfang der Testphase.

In der neunte Minute legten die Gäste durch Dennis Schäffler das 1:0 vor, das noch in der ersten Drittelpause Bestand hatte. Mit einer schönen Einzelaktion im eigenen Drittel startend, glich EAS-Kapitän Oliver Glöckner zu Beginn des Mittelabschnitts zum 1:1 aus (22.). Ein Manko der Mammuts – man gönnte sich zu viel Zeit auf der Strafbank – in Überzahl gingen die Gäste erneut in Front (27.) und legten in der 32. Minute das 3:1 vor (Fischer). Doch kurz vor der Pause kam die EAS ins Spiel zurück, als Neuzugang Nico Bentenrieder auf 2:3 verkürzte (39.).

Im Schlussdrittel kam der junge Patrick Dietl für Stammgoalie Niklas Marschall in den Kasten und auf der anderen Seite „stahl“ Dominik Ebner seinem Gegenspieler die Scheibe und glich zum 3:3 aus (43.). Eine unschöne Szene ging dem vierten Treffer der Gäste voraus. EAS-Verteidiger  Stefan Schäller wurde mit dem Gesicht in die Bande gecheckt und blieb verletzt liegen – dennoch sah der Schiedsrichter keinen Grund das Spiel zu unterbrechen – und ermöglichten dem HCL das 4:3 (45.). Da half kein Protest – Schiedsrichterentscheidungen sind eben Tatsachen – auch wenn sie noch so falsch sind. So blieb das Tor gültig und der Sünder ungestraft – für Stefan Schäller dagegen war nicht nur dieses Spiel beendet – er wird dem Team wohl länger fehlen. Das fünfte Tor der Landsberger in der 55. Minute war dann fast nur noch Nebensache.

Die fehlende Eispraxis machte ein Aufbäumen in der Schlussphase nahezu unmöglich – hier spielten die Gäste, die seit 3 Wochen im regelmäßigen Eistraining stehen, ihren Vorteil konsequent aus.