Die Eisbären sind wieder da

Daniel Brendle bereitete gegen Zweibrücken gleich vier Treffer vor. (Foto: Uwe Allgeier)Daniel Brendle bereitete gegen Zweibrücken gleich vier Treffer vor. (Foto: Uwe Allgeier)
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Zum ersten Mal seit Bestehen des Vereins standen an einem Wochenende gleich zwei Heimspiele auf dem Programm. Nach der mehrwöchigen Spielpause wurden 1261 Zuschauer Zeugen, wie sich die Eisbären gegen die Zweibrücken Hornets lange sehr schwer taten. Zwar schossen Benjamin Brozicek und Alex Keterling bis zur 6. Minute einen 2:0-Vorsprung heraus, doch dann lief lange nichts mehr zusammen. Die Gäste glichen in der 21. Minute gar zum 2:2 aus, ehe Oliver Hackert und Felix Kollmar bis zur zweiten Pause für eine 4:2-Führung sorgten. Erst im Schlussdrittel kam die Heilbronner Tormaschine dann ins Rollen. Sascha Bernhardt, David Vetsch, Alex Keterling und zweimal Neuzugang Jozef Jambor erhöhten bis zur 56. Minute auf 9:2, ehe den Gästen noch ein weiterer Treffer gelang.

Eine wesentlich temporeichere Partie sahen dann am Sonntag abend die 275 Besucher des Top-Derbys gegen die Stuttgart Rebels. Nachdem Torhüter Markus Nachtmann in den Anfangsminuten mit ein paar großartigen Saves einen Rückstand verhinderte, schienen die Gastgeber den Tabellenführer geradezu zu überrollen. Benjamin Brozicek, zweimal Oliver Hackert und Sascha Bernhardt sorgten für einen sensationellen 4:0-Vorsprung zur ersten Pause. Während die Gäste ab dem zweiten Drittel wesentlich disziplinierter agierten, brachten sich die Eisbären durch unnötige Strafzeiten fast selbst um den Lohn der Arbeit. Stuttgart holte Tor um Tor auf und schaffte in der 50. Minute den Ausgleich zum 4:4. Als die Schiedsrichter exakt vier Sekunden vor der Schlusssirene auf Penalty für Stuttgart entschieden, schien die Partie verloren. Doch Markus Nachtmann blieb Sieger im direkten Duell mit Artur Votler, so dass endgültig das Penaltyschießen entscheiden musste. Dort waren Sascha Bernhardt und Jozef Jambor erfogreich, während Nachtmann auch diese beiden Penalties parierte und zum Matchwinner wurde.

Am kommenden Sonntag empfangen die Eisbären um 19.30 Uhr den Tabellenletzten Black Hawks Bad Liebenzell, der am Sonntag überraschend 6:5 gegen Freiburg gewann.