Deutlicher Sieg in KönigsbrunnEV Lindau

Deutlicher Sieg in KönigsbrunnDeutlicher Sieg in Königsbrunn
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Die Gastgeber traten stark dezimiert an. Zu den zahlreichen Abgängen zu Beginn der Transferperiode kamen noch weitere Ausfälle, so dass der ESV mit nur elf Feldspielern antrat. „Man läuft da schnell Gefahr, unterbewusst den Gegner zu unterschätzen. Das haben wir aber nicht getan, sondern 60 Minuten konzentriert durchgespielt“, sagte Team-Manager Sebastian Schwarzbart. So ließen die Lindauer von Anfang erkennen, dass sie sich keinen Ausrutscher erlauben wollten.

Schon nach sechs Minuten gingen die Gäste durch Sascha Paul, der an diesem Abend ein Vier-Punkte-Spiel hinlegte, in Führung. Weitere sechs Minuten waren vorüber, als Daniel Pfeiffer mit einer Einzelleistung auf 2:0 erhöhte. Mit einem Doppelschlag machten erneut Sascha Paul und Matthias Schwarzbart in Minute 16 und 17 im Grunde schon alles klar. „Es ist natürlich sehr angenehm, mit einer 4:0-Führung weiterzuspielen“, sagte Trainer Pavel Mojtek. „Wir haben uns das mit viel Zug zum Tor erarbeitet, hatten bei diesen vier Toren aber auch das nötige Scheibenglück, das man braucht.“

In der Hauptsache zeigten die Gäste aber seriöse Arbeit. Auch in Überzahl, die Timo Kronhfoth nach 22 Minuten zum 5:0 nutzte. Mojtek konnte alle Spieler einsetzen, unter anderem auch Mark Stibitz, der gleich bei seiner ersten Eiszeit in der 35. Minute den sechsten Lindauer Treffer erzielte. Drei Minuten waren die Pinguine in doppelter Überzahl zum Ehrentreffer gekommen. Die Lindauer mussten im übrigen auch alle Mann einsetzen, um im Lauf der Partie angeschlagene Akteure zu ersetzen. Denn trotz des deutlichen Unterschiedes war es ein umkämpftes Spiel, in dem die Gastgeber kämpferisch alles gaben und die Islanders forderten. Konditionell war der EVL aber im Vorteil. Das machte sich Ende des Drittels bemerkbar, was Manuel Merk auf Zuspiel von Andre Martini, der seinen ersten Scorerpunkt im EVL-Trikot sammelte, zum 7:1 nutzte. Im Schlussabschnitt fiel nur noch ein Tor für die Lindauer. Bernhard Leiprecht erzielte es nach 47 Minuten zum 8:1-Endstand. Ein deutlicher und auch in der Höhe verdienter Sieg des EV Lindau.