Deutlich besser verkauft

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Gleichwohl ging die ESG nach nur zwei Minuten in Führung. Die TSG brach nach dem ersten Gegentreffer aber nicht wie so oft ein, sondern machte selbst Druck auf das gegnerische Gehäuse. Der Ausfall dreier Leistungsträger mit Lewis, Schreiber und Barth machte sich auf Seiten der TSG nicht so gravierend bemerkbar, wie befürchtet. Die neu formierte erste Sturmreihe um Dominique Tilgner, Matthias Schreiber und Philipp Seidemann erspielte sich einige Chancen, scheiterte aber an der eigenen schwachen Chancenauswertung. Den späten Ausgleich in der 16. Minute markierte sodann auch Martin Schafroth auf Zuspiel von Olav Schnier mit dem zweiten Reutlinger Block. Der Neuzugang hatte mit seinem Schuss den Verkehr vom dem Esslinger Gehäuse genutzt und die Scheibe für den Esslinger Keeper unsichtbar versenkt. Nur 39 Sekunden vor Drittelende nahmen die Gastgeber mit der erneuten Führung das Momentum aber für sich mit in die Pausenkabine. Geiger konnte einen Abwehrfehler aus kurzer Distanz unter die Latte verwerten.

Den Mittelabschnitt begann die TSG den Ausgleich vor Augen engagiert, verlor dann aber aus unerfindlichen Gründen völlig den Rhythmus. Binnen fünf Minuten zog die ESG auf 5:1 durch zwei Treffer des ehemaligen Reutlingers Maximilian Enz und abermals Manuel Geiger davon. Bei verbleibenden zehn Spielminuten im Mittelabschnitt fing sich die TSG wieder, konnte aber die Aufholjagd nicht beginnen. Bei noch elfeinhalb zu spielenden Minuten erhöhte die ESG gar auf 6:1. Nur 46 Sekunden vergingen, bis TSG-Kapitän Tilgner im Alleingang das 6:2 markierte. Martin Schafroth legte mit seinem zweiten Treffer des Abends zweieinhalb Minuten später zum 6:3 nach. Tilgners zweiter Treffer zum 6:4 Endstand kam rund drei Minuten vor Schluss aber zu spät, um die ESG noch echt in Gefahr zu bringen, obwohl das Team von Trainer Hans Krüger in der verbleibenden Zeit noch entsprechende Chancen auf dem Schläger hatte. Wieder einmal zeigte sich aber, dass die TSG beim Toreschießen zu sehr auf ihren Kapitän Dominique Tilgner angewiesen ist. Das Augenmerk der Gegner auf ihn sollte sich aber in zusätzlichen Freiräumen der Sturmpartner auswirken. Hier hat die TSG sicherlich noch Spielraum, der bereits am kommenden Sonntag im heimischen Stadion gegen den EC Balingen genutzt werden sollte. Spielbeginn ist um 18.45 Uhr.